Krefelder Achter rudern in Leipzig beim Finale der Bundesliga

Rudern : Achter rudern in Leipzig beim Finale der Bundesliga

Die Frauen des Crefelder RC können wieder Schlagfrau Marisa Staelberg einsetzen. Die Männer wollen noch die obere Tabellenhälfte erreichen.

(RP) Nach den großen Erfolgen der letzten vier Jahre gastiert die Ruder-Bundesliga (RBL) auch in diesem Jahr im Freistaat Sachsen. Der „Planat Renntag“ wird wieder in das Leipziger Wasserfest, zu dem 25.000 Besucher am Samstag erwartet werden, eingebunden. Das Fest kann mit zahlreichen Highlights aufwarten. Die Finalentscheidungen der RBL werden in die Abendstunden verlegt und die „Elsterflutbett-Arena“ von 14 Flutlichtmasten hell erleuchtet. Im Anschluss an die Siegerehrung schließt sich um 22:15 Uhr unter dem Motto „Fire & Magic“ eine stimmungsvolle Feuer-Wasser-Laser-Show an.

In der Frauen-Bundesliga gibt es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem „HavelQueen Achter“ aus Berlin/Potsdam und dem „Amrop Ruhr-Achter“ aus Essen-Kettwig. Die Bundeshauptstädterinnen reisen als Ligachampion des vergangenen Jahres mit einem Punkt Vorsprung nach Leipzig und könnten mit einem erneuten Sieg eine kleine Vorentscheidung im Hinblick auf das Titelrennen herbeiführen. Der Krefelder Frauenachter, punktgleich mit drei weiteren Teams, möchte am vorletzten Renntag unbedingt den Anschluss an Rang drei behalten. Die wieder genesene Schlagfrau Marisa Staelberg ist optimistisch, dass das gelingen kann: „Auf Hannover haben wir nur drei Punkte Rückstand. Am letzten Renntag musste ich im Internet mit ansehen, wie ganz knappe Entscheidungen uns nach hinten geworfen haben. Das kann den anderen Teams genauso passieren.“

In der Männer Bundesliga riecht es nach Titelverteidigung. Die „Hauptstadtsprinter DWB-Holding Berlin“ haben bisher alle drei Renntage in Duisburg, Minden und Hannover gewonnen. Wenn eines der Verfolgerboote aus Münster, Minden oder Hannover dies noch verhindern will, dann ist eine Niederlage bereits in einem Ko-Duell in der Zwischenrunde notwendig.

Der Krefelder Männer-Achter leckt noch seine Wunden vom letzten Renntag in Hannover. Der vorletzte Platz hat den Jungs vom Niederrhein ganz schön zugesetzt. Für Leipzig ist auch Schlagmann Michael Naß wieder an Bord. Trainer Markus Wöstemeyer zeigt sich daher vorsichtig optimistisch: „Den Renntag in Hannover müssen wir abhaken und hinter uns lassen. Im Training hat der Achter gut funktioniert. Ich denke, dass wir den Sprung in die obere Hälfte in Leipzig wieder schaffen können.“

Fans, die ihre Mannschaften vor Ort nicht unterstützen können, haben die Möglichkeit die Rennen ab dem Achtelfinale (16 Uhr) im Internet live zu verfolgen auf https://sportdeutschland.tv/rudern.

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