Krefeld: Szymczak und Garth holen Junioren WM-Titel im Rudern

Ruder-WM der Junioren : Szymczak und Garth holen Junioren WM-Titel im Rudern

Für die beiden Sportler des Crefelder Ruder-Club wurde in Tokio ein großer Traum mit dem Gewinn der Goldmedaille wahr.

(F.L.) Für die Ruderer Jan-Hendrik Szymczak und Julian Garth vom Crefelder Ruder-Club ist mit dem deutschen Junioren-Achter bei der WM in Tokio ein großer Traum wahr geworden. In einem furiosen Rennen im See Forest Water Bay, der Strecke, auf der nächstes Jahr die Olympischen Spiele im Rudern ausgetragen werden, holten sich die beiden Krefelder den Weltmeistertitel. Damit reiht sich der Achter in einen erfolgreichen Medaillenreigen ein, denn Deutschland war mit zwölfmal Edelmetall, davon fünf Goldene, die erfolgreichste Nation bei der Junioren Ruder-WM.

Große Aufregung gab es vor dem Finallauf, als Co Schlagmann Erik Kohlbach/Halle über Halsschmerzen und Schnupfen klagte. Zum Glück war kein Fieber im Spiel , so dass das Training dann kurzerhand auf das Ruderergometer verlegt wurde. „Das war für uns schon eine schwierige Nachricht, dass ausgerechnet unser Co-Schlagmann angeschlagen war, aber wir haben uns gesagt, dass wir in den letzten Wochen gut gearbeitet haben und Erik wieder fit wird, wenn er einen Ruhetag hat“, sagte Julian Garth. Zum Finale hin gab es dann grünes Licht von den Ärzten, hier drehte die USA zunächst ordentlich auf und ging kurzzeitig in Führung.

„Wir wussten, dass wir einen super Streckenschlag haben und wir bei gleicher Schlagfrequenz den größeren Bootsspeed aufbauen können“, so Szymzack. Ab 750 Meter war es dann auch der DRV-Achter, der das Tempo bestimmte und unaufhaltsam davon fuhr. Mit über einer Bootslänge Vorsprung gewann das deutsche Flaggschiff vor den USA und Großbritannien.

Bundestrainerin Sabine Tschäge freute sich über das Abschneiden ihrer Mannschaft. „Das wir als Mannschaft nicht so schlecht sind wusste ich, aber das wir dann in dieser Breite erfolgreich waren, war das Ergebnis der guten Teamleistung aus Athleten, Trainer, Physios und Medizin“, so Tschäge, die seit zwei Jahren die U19 betreut.

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