Krefeld: Rami Ali und Alpay Yaman boxen in Moers

Boxen : Bereit für die Schlacht im Ring

Ein Kampfsport-Trio aus Krefeld und Kempen tritt am 15. Dezember bei einer Kampfnacht im Kickboxen, K-1 und Boxen in Moers an. Rami Ali boxt dabei um den eurasischen WBF-Titel und Alpay Yaman um die deutsche Meisterschaft.

Klaus Waschkewitz ist noch ziemlich neu in Krefeld. Im Mai diesen Jahres ist er über den Rhein gezogen, von Duisburg nach Krefeld. Dort hat er mit seinem Masters Gym, einem Kampfsportstudio, eine neues Zuhause am Bleichpfad gefunden. Auf 2000 Quadratmetern bietet er dort nun Trainingsmöglichkeiten für professionelle Boxer, Kickboxer und Material-Arts-Kämpfer an, aber genauso auch für Breitensportler und Kinder, die über verschiedene Kampfsportarten fit werden und bleiben wollen.

So neu er noch in Krefeld ist, so lange ist er schon im Kampfsportgeschäft: Mehr als 50 Jahre Erfahrung bringt der inzwischen vermutlich 64-Jährige (“Ich weiß nie so genau, wie alt ich bin, das vergesse ich schon mal“) mit: als aktiver Kämpfer mit Ehrungen als Europameister, aber auch als Trainer, Manager und Ausrichter von Kampfsportabenden. Den nächsten wird er in Moers veranstalten: am 15. Dezember. Einlass ist ab 18 Uhr, eine Stunde später beginnen die Kämpfe, der letzte Kampf-eröffnenden Gong soll gegen 23 Uhr ertönen. Und weil er verstärkt Schützlingen aus seinen eigenen Reihen nach oben bringen möchte, tritt gleich ein Trio aus seinem Gym an. Tobias Campare wird bei einem K1-Turnier in den Ring klettern, Alpay Yaman boxt um den Gewinn der Deutschen Meisterschaft und Rami Ali, auch bekannte als boxender Friseur aus Kempen, wird um den Gürtel des Eurasischen Meisters antreten.

Gut 1500 Zuschauer fasst die Halle im Enni Sportpark in Moers, Waschkewitz ist guter Dinge, dass sie ordentlich voll sein wird  ein Drittel der Karten sind schon verkauft. Und gleichzeitig soll die Veranstaltung auch ein Testlauf sein, denn: Als einen seiner Werbepartner hat der gebürtige Duisburger die Firma Yayla Türk GmbH gewonnen, die ab dem kommenden Jahr ihren Namen dem Königpalast geben wird. „Ziel ist, dass wir dort dann ein großes Kampfspektakel ausrichten werden“, sagt Waschkewitz.

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