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Krefeld: Radrennen zu organisieren bedeutet eine Menge Vorbereitung

Jahresrückblick 2019 : Radrennen zu organisieren bedeutet eine Menge Vorbereitung

Für den RV Staubwolke Fischeln wird es von Jahr zu Jahr schwerer das Radrennen „Rund in Fischeln“ zu veranstalten, was Traditionsgemäß im Mai eines der ersten Radsport-Events ist, wenn die Freiluftsaison beginnt.

„Unser Rennen zu organisieren bedeutet eine Menge Vorbereitung und Absprachen. Alleine für die Genehmigung muss ich mit mindestens acht Stellen von der Stadt sprechen. Ein zentraler Ansprechpartner, der alle Anlagen zentral koordiniert, wäre da hilfreich. Aber das ist für mich beherrschbar, da ich es nun schon jahrelang mache und Routine habe“, sagt Staubwolke Vorsitzender Markus Besch.

Was er aber zunehmend als problematischer sieht ist die Tatsache, dass es auch im eigenen Verein schwieriger wird Helfer zu finden, die den ganzen Tag auch meist auch für die Vor- und Nachbereitung bereit stehen. Was bei Staubwolke früher alles in Eigenleistung gemacht wurde, geht heutzutage übergreifend an externe Helfer. Sei es die Aufstellung der Beschilderung, Absperrung der Strecke, Reinigung der Strecke, Kuchenspenden und solche Dinge wurden früher von den Mitgliedern selbst durchgeführt. „Heutzutage beauftragen wir Firmen, die das für uns erledigen. Leider sind die Sponsoren oft zurückhaltender, so dass das Geld dann an beiden Seiten fehlt. Mit dem Rennen erwirtschaften wir in der Regel keinen Gewinn, manchmal sogar Verluste“, erklärt Besch weiter. Wie wichtig es ist die Sportveranstaltung anzubieten zeigte sich auch in diesem Jahr bei der 43.Auflage. Mit Lars Linden gewann ein Eigengewächs das Amateurrennen, sein Vereinskamerad Maximilian Eißer entschied das Rennen der U-19-Junioren für sich. „Da zeigt sich unsere starke Jugendarbeit“, sagt Besch und verweist jetzt schon auf den 24.Mai, wann das nächste Rennen stattfindet.

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Mit der Zusammenlegung des Hülser Breetlook-Rennen mit dem Radrennen „Retour le Tour“, das bisher in der Krefelder Innenstadt gab, wurden Anfang August die Kräfte gebündelt. Die Verkürzung der Rennstrecke auf 640 m sollte zusätzlich dafür sorgen, dass die Zuschauer die Fahrer mehr zu sehen bekommen. Das regnerische Wetter machte den Organisatoren jedoch einen Strich durch die Rechnung, der gewünschte Zuschauerzuspruch blieb weitgehend aus. Diejenigen die da waren, sahen zunächst die Nachwuchsfahrer bis zwölf Jahre beim Fette-Reifen Rennen ihre Runde drehen, danach lieferte sich Tour-Fahrer Nils Politt mit Simon Laib ein Kopf- an Kopf Rennen, das Laib knapp gewann. Ob es 2020 wieder so ein Rennen gibt steht in den Sternen, denn der Hülser SV überlegt noch, ob sich der Aufwand noch lohnt.