Krefeld Pinguine haben die medizinischen Untersuchungen beendet

Eishockey : Pinguine fit - Eiszeit kann kommen

Die Krefeld Pinguine haben die sportmedizinischen Untersuchungen am Dienstag beendet. Mannschaftsarzt Dr. Martin Wazinski bescheinigte dem Team, gut vorbereitet aus dem Urlaub gekommen zu sein. Heute geht’s aufs Eis.

Bevor es am Mittwoch zum ersten Eistraining für die Spieler der Krefeld Pinguine auf das Eis des König-Palastes geht, standen in den vergangenen Tagen die von der Deutschen Eishockeyliga vorgeschriebenen Medizinischen Tests im Malteser Krankenhaus in Krefeld-Uerdingen auf dem Programm. Mannschaftsarzt Dr. Martin Wazinski hatte in seine Sportmedizinische Abteilung geladen, und die Spieler gaben sich im Abstand von 30 Minuten förmlich die Klinke in die Hand. Unterstützt wurde Wazinski von seinen Kollegen Dr. Dirk Niedzold, Physiotherapeuth Florian Kreuzmann und der Mitarbeiterin in der Sportmedizin Yvonne Guzik.

Neben schweißtreibenden Tests auf dem Fahrradergometer, wo die maximale Sauerstoffaufnahme und die globale Leistungsfähigkeit geprüft wurde, kümmerte sich die medizinische Abteilung auch um die Beweglichkeit, Koordination und die Stabilität von Körper und Gelenken. Co-Trainer Pierre Beaulieu verschaffte sich dabei gleich einen Überblick über den Fitnesszustand seiner Schützlinge. Wazinskis Fazit lautet: „Die Mannschaft scheint gut vorbereitet zu sein. Es gab keine größeren Defizite. Die Spieler sind läuferisch stark und sehr beweglich bei allerdings etwas weniger Körpergröße und Masse.“

Mächtig ins Zeug legte sich auf dem Fahrradergometer der neue Verteidiger Martin Lefebvre, der vom Dänischen Meister Aalborg Pirates nach Krefeld gewechselt ist. „Nach dem Abschluss der Play-offs in Dänemark gab es den ersten Kontakt nach Krefeld. Die Verantwortlichen der Pinguine haben sich sehr um mich bemüht, das gab mir ein gutes Gefühl. Vor allem, dass mein Trainer Brandon Reid nach Krefeld wechselt, war für mich ausschlaggebend“, sagte Lefebvre am Rande der Untersuchungen. Der Kanadier ist übrigens zu nächst alleine an den Niederrhein gekommen. „Meine Freundin arbeitet noch in Toronto und wird im Dezember nach Krefeld kommen“, erzählt der 1,80 Meter große und 84 Kilo schwere Abwehrspieler, der im Team der Pinguine als Topneuverpflichtung für die Abwehr gilt. In der dänischen Liga ragte der Verteidiger in der Hauptrunde und dann vor allem auch in den Play-offs heraus. Mit insgesamt 19 Toren und 33 Vorlagen in 65 Spielen war er mit dafür verantwortlich, dass Aalborg Meister wurde. „Die DEL ist eine sehr starke Liga, auch hier will ich mich durchsetzen. Ich sehe auch im Powerplay meine Stärken und hoffe, dass ich den Pinguinen auch da helfen kann. Welche Platzierung wir erreichen, da will ich mich noch nicht festlegen“, sagte der Kanadier, der zusammen mit Stürmer Kirill Kabanov aus Aalborg kam. Gegen seinen künftigen Mannschaftskollegen Jordan Caron hat er übrigens schon in der Kanadischen Juniorenliga gespielt.

Heute geht es nun gleich zweimal aufs Eis. Zunächst um 10.30 Uhr und dann noch mal um 15 Uhr. Diese Einheiten sind nicht öffentlich. Die Fans der Schwarzgelben können ihre Lieblinge erstmals am Samstag während der Saisoneröffnung bei einem öffentlichen Training in Augenschein nehmen. Vielleicht ist bis dahin ja noch ein weiterer Neuzugang dabei. Nach RP-Informationen sind die Pinguine an einem Spieler mit Deutschem Pass interessiert, der in der vergangenen Saison in der DEL 2 aktiv war, aber auch schon in der höchsten deutschen Spielklasse gespielt hat. Es könnte sich vielleicht um Stürmer Carter Proft handeln, der in der vergangenen Spielzeit in Ravensburg gespielt hat, aber in der DEL auch schon für Mannheim und Wolfsburg stürmte.

Übrigens: Am Mittwoch, 8. August, sind die Eishockeyprofis der Krefeld Pinguine auf Einladung des KFC Uerdingen beim Heimspiel der Blauroten gegen den SV Meppen mit der kompletten Mannschaft und dem Trainerteam in Duisburg in der Schauinsland-Arena zu Gast.

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