Unterstützung für die Pinguine Fan-Marsch zum Heimspiel gegen Selb

Krefeld · Am Sonntag um 11.30 Uhr treffen sich die Fans der Pinguine im Stadtpark, stimmen sich dort auf das erste Saisonspiel in der DEL2 ein und ziehen gemeinsam zur Yayla-Arena. Bei der Mannschaft sorgt das für Begeisterung und Motivation.

Vor einem Jahr machten die KEV-Fans beim ersten Heimspiel mit dieser Choreo deutlich, wohin der Weg führen muss. Daran ändert sich nichts.

Vor einem Jahr machten die KEV-Fans beim ersten Heimspiel mit dieser Choreo deutlich, wohin der Weg führen muss. Daran ändert sich nichts.

Foto: Schoofs/schoofs

Wenn die Pinguine am Sonntag um 17 Uhr um ersten Saison-Heimspiel in der DEL2 gegen die Selber Wölfe in der Yayla-Arena antreten, können sie mit einer großen Fanunterstützung rechnen. Bis Donnerstag waren bereits 3.500 Karten verkauft, sodass die Besucherzahl bei etwa 5.000 liegen könnte.

Aus Anlass des ersten Heimspiels hat sich aktive Fan-Szene etwas Besonderes ausgedacht. Die Verantwortlichen der Szene haben zu einem Fan-Marsch unter dem Motto „alle in Gelb“ aufgerufen. Dazu treffen sich die Fans in gelben T-Shirts, die übrigens schnell ausverkauft waren, um 11.30 Uhr im Stadtgarten gegenüber dem Amtsgericht. Von dort aus geht es dann gemeinsam über die Westparkstraße zur Arena.

Krefeld Pinguine: Der Spielplan des KEV für die Eishockey-Saison 2023/24
61 Bilder

Spielplan und Ergebnisse der Krefeld Pinguine

61 Bilder
Foto: IMAGO/Eibner/IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wolf

„Das ist einfach einmalig, was unsere tollen Fans auf die Beine stellen. Das ist schon ein Gänsehautmoment vor der Partie“, sagt Kapitän Alexander Weiß, der sich auf die Partie vor heimischer Kulisse freut, aber davor warnt, den Gast auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die haben sich gut verstärkt, dass wird ein harter Kampf.“

Verstärkt haben sich die Porzellanstädter mit einigen ehemaligen Pinguine-Spielern und Verteidiger Frank Hördler, einem der Silberhelden von Olympia 2018 in Südkorea. Für Verteidiger Christan Ehrhoff gibt es damit ein Wiedersehen mit seinem damaligen Mannschaftskameraden. „Ich habe Frankie zuletzt im Sommer auf der Hochzeit von Marcel Noebels getroffen und wundere mich darüber, dass er in die DEL2 gewechselt ist. Damit hat sich Selb aber sehr gut verstärkt“, sagt Ehrhoff, dem die Vorfreude auf das erste Meisterschaftsspiel nach seiner über fünfjährigen Pause anzumerken war: „Wir hatten eine lange Vorbereitung, jetzt bin ich froh, dass es um Punkte geht. Ein Heimspiel ist immer etwas Besonderes, meine ganze Familie wird im Stadion sein, die Kinder konnten es genau wie ich kaum abwarten, dass es endlich losgeht. Nach dem ersten Spielwochenende werden wir dann auch sehen, wo wir stehen.“

Mit Torwart Michel Weidekamp, den Verteidigern Steve Hanusch und Maximilian Gläßl sowie Angreifer Arturs Kruminsch stehen vier Spieler in den Reihen der Mannschaft aus Oberfranken, die bereits den Pinguine-Frack getragen haben. In der vergangenen Saison belegte Selb nach der Hauptrunde Platz 13, sicherte sich aber in der ersten Play-Down-Runde gegen Heilbronn souverän den Klassenerhalt. Ein Jahr zuvor musste Selb auch in die Play-Downs und retttete sich ebenfalls. Trainer war damals der jetzige Pinguine-Co-Trainer Herbert Hohenberger. „Nach der Hauptrunde waren wir Letzter und haben dann noch den Klassenerhalt geschafft. Das hatte uns kaum einer zugetraut“, erinnert sich Hohenberger.

Eishockey-DEL2: Kader der Krefeld Pinguine für die Saison 2023/24​
30 Bilder

Das ist der Pinguine-Kader für die Saison 2023/24

30 Bilder
Foto: Samla Fotoagentur/samla.de

In dieser Saison wollen die Wölfe nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Deshalb wurde das Team auch im Angriff mit dem Dresdener Top-Scorer Jordan Knackstedt verstärkt. In der vergangenen Saison mühten sich die Pinguine in Selb am dritten Spieltag zu einem 1:0-Sieg, mussten sich an Weihnachten aber dort mit 3:4 geschlagen geben. Bei diesem Spiel stand Boris Blank, der fünf Tage zuvor das Cheftraineramt bei den Pinguinen übernommen hatte, erst zum zweiten Mal als Hauptverantwortlicher an der Bande.

 Auch Ende Januar vor heimischer Kulisse setzte es eine 2:3-Niederlage nach Verlängerung. Für Optimismus vor der Heimpremiere am Sonntag sorgt aber der 6:2-Erfolg aus dem Oktober des vergangenen Jahres und natürlich die guten Leistungen der auf vielen Positionen runderneuerten Pinguine in der Saisonvorbereitung.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort