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Krefeld: Notartermin der Pinguine-Gesellschafter erneut verschoben

Eishockey : Pinguine: Termin beim Notar verschoben

Die Gesellschafter wollen sich intern noch weiter abstimmen, bestätigte Geschäftsführer Matthias Roos. Bis zum 31. März sollen die Ergebnisse aber feststehen.

(hgs) Matthias Roos ist in diesen Tagen wahrlich nicht zu beneiden. Als Geschäftsführer wartet er dringend darauf, dass die KEV Pinguine Eishockey GmbH auf wirtschaftlich gesunde Beine gestellt wird und klar ist, mit welchem Etat er für die neue Saison planen kann. Dazu drängen Spielerberater auf ein Ja oder Nein des Sportdirektors, wenn es um Vertragsverlängerungen oder Neuverpflichtungen geht. Daher bedauerte er am Donnerstagnachmittag gegenüber unserer Zeitung sehr, dass der für den Abend geplante Notartermin verschoben werden musste. Grund ist, dass die Alt- und avisierten Neu-Gesellschafter sich intern noch weiter abstimmen wollen. Ziel bleibt aber, dass bis zum 31. März 2020 die neue Gesellschafter-Struktur feststehen soll. „Ich bin auch nicht glücklich über die Verlegung und hätte den Termin gerne heute durchgeführt. Ich verstehe auch unsere Fans, wenn sie sich hingehalten fühlen und enttäuscht sind, aber es ist auch kein Drama, denn gewisse Dinge brauchen einfach mehr Zeit. Es geht schließlich um viel Geld und Verantwortung. Es ist wichtig, dass wir vorab alle Einzelheiten geklärt haben, um somit die wirtschaftliche Basis zu finden, den DEL-Standort nachhaltig für die nächsten Jahre zu sichern“, erklärte Roos am Abend.

Um nichts anderes geht es auch seit dem Ausstieg der Energy Consulting. Denn die bisher vollzogenen Vertragsverlängerungen (nach RP-Informationen Braun, Trivellato, Östlund, Besse), die nur noch nicht vom Klub veröffentlicht wurden, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass auch in der kommenden Saison in Krefeld DEL-Eishockey gespielt wird. Für die aktuelle Saison sieht Roos keine wirtschaftlichen Probleme mehr auf ihn zukommen: „Wir konnten unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Wenn dann spätestens Ende März klar ist, wer die Anteile übernimmt und wer die Kontrolle über die GmbH hat, wird auch unsere Liquidität gesichert sein.“

(oli)