Krefeld: Niederlagen für Bayer-Teams

Wasserball : Niederlagen für Bayer-Teams

Dezimierte Uerdinger Wasserballmänner scheiden im Pokal gegen Hamburg aus.

(F.L.) Ein kleines Becken, hohe Wassertemperatur und eine extreme Luftfeuchtigkeit sowie ein schwieriger Gegner standen den Wasserballern von der SV Krefeld 72 beim Bundesligaauswärtsspiel gegen den SV Weiden bevor. Nach einem Spiel, das mehr als 30 Herausstellungen erlebte, gewann die SVK mit 15:13 und hat damit den psychologischen Vorteil auf seiner Seite, denn in zwei Wochen kommt es an gleicher Stelle zum Pokalspiel zwischen den beiden Teams. Nachdem sich der Spielstand bis zum Ende des dritten Viertels ausgeglichen gestaltete, war es Youngster Danilo Machidenko, der die Krefelder mit vier Treffern 13:9 in Front brachte. In der Schlussphase behielten die Schützlinge von Trainer Werner Stratkemper die Nerven und ließen nichts mehr anbrennen. „Es war ein anstrengendes Spiel, bei dem wir zurecht als Sieger aus dem Wasser gestiegen sind. Wir werden aber in zwei Wochen eine andere Weidener Mannschaft sehen“, warnt SVK-Center Dusan Dragic vor dem nächsten Aufeinandertreffen.

Aus eben diesem Pokal sind die Männer des SV Bayer Uerdingen schon ausgeschieden. Mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern antretend, gab es bei Poseidon Hamburg ein 5:15. „Alle Achtung vor den Jungs, die hier waren. Sie wussten, dass wir so dezimiert anreisen werden und haben trotzdem ihr Bestes gegeben“, lobte Bayer-Trainer Milos Sekulic das Auftreten seiner Mannschaft. Selbst Torhüter Dustin Bauch half dem Team im Feld aus.

Für die Frauen-Mannschaft vom Uerdinger Waldsee wurden im Vorfeld andere Erwartungen gegen Play-off Konkurrent Heidelberg definiert. Ein Sieg sollte her, um am Ende der Saison einen sicheren Play-Off-Platz zu sichern. Das Vizemeister-Team aus der vergangenen Saison erwischte jedoch in der Partie im Süden einen besonders schlechten Tag. Bereits im ersten Viertel lief das Team einem 2:5-Rückstand hinterher. Unorganisiert in der Verteidigung und ohne die letzte Konsequenz vor dem Tor der Gegner, sah sich das Team am Ende des Tages einer 5:12-Niederlage ausgesetzt. „Heute hat es einfach vorne und hinten nicht gepasst. Wir hadern an den Schiedsrichtern und nicht zuletzt heute stark an uns selbst. Jetzt gilt es den Mund abzuwischen und uns von so einer Partie nicht runterziehen zu lassen,“, fand Torfrau Ronja Kerßenboom eine Erklärung dazu.