Krefeld: Hockey-Damen des CHTC beenden Saison auf Platz vier

2. Hockey-Bundesliga : Hockey-Damen des CHTC beenden Saison auf Platz vier

Die Mannschaft beendete die Saison mit einer Niederlage. Am Ende belegt der CHTC Platz vier in der 2. Bundesliga.

Im letzten Saisonspiel mussten sich die CHTC-Damen in der 2. Bundesliga aufgrund eines schwachen ersten Viertels mit 2:4 (1:3) beim Club zur Vahr geschlagen geben. Dennoch beenden sie die erste Zweitligasaison auf einem starken vierten Rang, der vorher so nicht zu erwarten gewesen war.

Der scheidende Coach Sebastian Folkers musste gleich auf mehrere Stammkräfte verzichten. Neben Verena Würz fehlten mit Pia Alex, Stephanie Baxter und Catalina Cafuentes wichtige Spielerinnen in allen Mannschaftsteilen. Dennoch war dies keine Erklärung für ein regelrecht verschlafenes erstes Viertel. Alison Harmatz und ein Doppelpack von der erst 17-jährigen Bundesligadebütantin Lea Werneck brachten das Schlusslicht von der Weser mit 3:0 (13.) in Führung.

Mitte des zweiten Spielabschnittes stoppte die Bremer Defensive einen CHTC-Angriff nur regelwidrig. Kim Kövel nutzte den fälligen Siebenmeter zum 1:3 (22.). Nach dem Wechsel fanden die Gäste gegen den Mitaufsteiger deutlich besser in die Partie, versäumen es aber, den Anschluss zu erzielen. Dafür klingelte es auf der anderen Seite, als Alea Hülsmann durch ihren Treffern zum 4:1 (37.) den alten Abstand wieder herstellte. Trotz guter Möglichkeiten gelang den in rot spielenden Westdeutschen durch den zweiten erfolgreichen Siebenmeter von Kim Kövel in der Schlussminute lediglich eine Ergebniskorrektur auf 2:4.

Dieses Ergebnisse hatte keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle, da der Club zur Vahr bereits vorher als Absteiger feststand und auch der Crefelder HTC nicht mehr von Rang vier zu verdrängen war. Sebastian Folkers, der die Krefelder Damen seit 2016 trainierte und unter anderem zum Wiederaufstieg in die Bundesliga in der Halle und den Aufstieg in die 2. Bundesliga auf dem Feld führte, sucht zur neuen Saison auf Clubebene eine neue Herausforderung. Zudem betreut er weiterhin unterschiedliche Auswahlteams des Westdeutschen Hockey-Verbandes und des DHB.