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Krefeld: Grygiels Doppelpack reicht dem KEV gegen Hamm nicht

Eishockey-Oberliga : Grygiels Doppelpack reicht dem KEV gegen Hamm nicht

Das Oberliga-Team unterlag Freitagabend dem Liga-Neuling mit 3:4. Die Mannschaft ließ zu viele Torchancen ungenutzt. Das Spiel gegen Hannover Indians findet Sonntag in Krefeld statt.

Das Eishockey-Oberliga-Team des Krefelder EV wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Im Heimspiel gegen den Liga-Neuling Hammer Eisbären unterlagen die Schwarz-Gelben am Freitagabend in der Rheinlandhalle vor leeren Rängen mit 3:4 (2:1, 0:3, 1:0). Die Gastgeber ließen zu viele Torchancen ungenutzt.

Nach einem neuerlichen Corona-Test am Freitagvormittag, der bei allen Spielern negativ ausfiel, bekam der KEV vom Gesundheitsamt grünes Licht für die Begegnung. Dem für Sonntag geplanten Auswärtsspiel bei den Hannover Indians schob das Gesundheitsamt dann aber einen Riegel vor und sprach ein Reiseverbot aus. Um einen erneuten Spielausfall zu umgehen, nahm KEV-Sportobmann Elmar Schmitz sofort Kontakt mit Sascha Ehm vom Sportamt der Stadt Krefeld, den Hannover Indians und mit Ligenleiter Markus Schubert auf. „Da uns Herr Ehm mit seinem Team trotz des Totensonntags sehr entgegengekommen ist, und für uns die Rheinlandhalle bereitstellt, haben wir uns mit dem Ligenleiter und den Indians darauf verständigt, am Sonntag um 18 Uhr in Krefeld zu spielen“, erklärte Schmitz.

Weil der KEV in sechs Tagen drei Spiele auszutragen hat (am Mittwoch geht es zum Nachholspiel nach Leipzig), entschloss sich Trainer Schmitz mit sieben Verteidigern und vier Sturmreihen anzutreten. Das zahlte sich auch bereits im ersten Drittel aus. Nach dem der Gast aus Hamm in der Anfangsphase mehr vom Spiel hatte, war es Josuha Gärtner, der mit einem verdeckten Schuss das 1:0 erzielte. Ihre erste Überzahl nutzten die Gäste zum Ausgleich. Kapitän Adrian Grygiel brachte den KEV 41 Sekunden vor Drittelende wieder in Führung. Zu Beginn des zweiten Abschnitts glich Hamm zum 2:2 aus. Bei der ersten Überzahl für den KEV ging der Schuss nach hinten los. Nach einem Pfostenschuss von Grygiel trafen die Gäste mit einem Mann weniger zur Führung, die sie später in Überzahl noch auf 4:2 ausbauten. 

Im Schlussdrittel gelang dem KEV in Überzahlspiel durch Grygiels zweiten Treffer der Anschluss. In der 57. Minuten vergab Janeck Sperling eine sehr gute Einschussmöglichkeit zum Ausgleich. Auch als Torwart Sebastian Staudt vorzeitig seinen Arbeitsplatz verließ, gelang kein Treffer mehr.