Krefeld: Der TV Oppum bezwingt Mettmann-Sport mit 34:28

Handball-Oberliga : Tim Legermann bekommt Sonderlob

Der Youngster beim Handball-Oberligisten TV Oppum zeigte sich beim Sieg über Mettmann nicht nur treffsicher.

Nach dem Schlusspfiff blieb Ljubomir Cutura als Trainer des Handball-Oberligisten TV Oppum im Spiel gegen Mettmann-Sport nichts anderes übrig als zu strahlen. 34:28 stand es auf der Anzeigetafel in der Halle an der Scharfstraße. Seine Mannschaft hat eine Woche nach der starken Leistung gegen Borussia Mönchengladbach gegen den Konkurrenten um einen Mittelfeldplatz nachgelegt und dabei gezeigt, dass Oppum derzeit gut drauf ist. „Das Ergebnis ist vielleicht ein bisschen zu hoch aufgefallen, denn es war durchaus ein schweres Spiel“, analysierte Cutura danach. Seine Mannschaft lag nur in den ersten fünf Minuten zurück und danach die Führung nicht mehr aus der Hand gab. Was er mit schwer meinte war der Umstand, dass die Oppumer sich immer eine komfortable Führung erspielten, aber der Gegner immer wieder heran kam. Mit Fabian Bednarzik und Tim Legermann hatte der TVO jeodch auch zwei spielentscheidende Akteure in seinen Reihen. Gerade bei Legermann geriet Cutura doch etwas ins Schwärmen: „Insgesamt gesehen war es heute von uns wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber ich muss auch mal ein Sonderlob für Tim aussprechen, der hat heute vor allem auch hinten einen Spitzenjob gemacht.“ Der Youngster im Team nutzte immer wieder seine große Reichweite aus, um in der Deckung das Passspiel des Gegners zu verhindern. „Ich weiß, dass Tim im Angriff ein Guter ist, aber heute hat man gesehen, dass er sich seit Beginn der Saison im Defensivverhalten stark verbessert hat“, gibt Cutura von sich und blickt dabei gleichzeitig auf die nächste Aufgabe, geht es doch nächste Woche gegen den Tabellenzweiten LTV Wuppertal. Und wenn es nach Cutura geht, dann mit der gleichen starken Leistung.

Nur teilweise zufrieden zeigte sich beim Oppumer Lokalrivalen Adler Königshof dessen Trainer Marius Timofte nach dem 28:25 über den VfB Homberg. In den ersten 25 Minuten sah er eine Mannschaft, die wie zuvor einstudiert ohne viel Risiko nach vorne spielte und dabei auch effektiv blieb, indem aus allen Positionen getroffen wurde. Hilfreich war es aber auch, dass die Adler-Abwehr sicher stand und dahinter beide Torhüter ihren Mann standen. Doch nach dem Seitenwechsel kam es zu einer schwachen Phase auf Seiten der Königshofer, die plötzlich mit 16:18 zurücklagen. „Ich habe dann eine Auszeit genommen und mit deutlichen Worten den Jungs gesagt, dass die Einstellung nicht mehr stimmte“, sagte Timofte. Die Standpauke ihres Übungsleiters zeigte in der Folge dann auch eine Wirkung bei den Königshofer, die fortan wieder zu ihrem Spiel fanden und den Spielstand zu ihren Gunsten drehten.