Krefeld: Adlers Trainer Leckelt warnt vor Schlusslicht TS Grefrath

Handball-Verbandsliga : Adlers Trainer Leckelt warnt vor Schlusslicht TS Grefrath

In der Handball-Verbandsliga kommt es am Samstag zum Lokalduell. St. Tönis empfängt Kaldenkirchen.

(F.L.) Nach der Winterpause nimmt die Handball-Verbandsliga wieder den Spielbetrieb auf. Dabei kommt es zwischen Adler Königshof II und der Turnerschaft Grefrath (Samstag, 17.30 Uhr) zu einem Lokalderby an der Johannes-Blum-Straße. Bei einem Blick auf die Tabellensituation ist Adlern zwar Favorit, doch das sieht Trainer Bodo Leckelt nicht so: „In unserer momentanen Situation bin ich mir da nicht so sicher.“ Gemeint ist damit nicht nur die eigene Personalsituation, sondern auch der Blick auf den Gegner. Mit Tim Leigraf kommt zwar wieder ein wichtiger Akteur zurück, dafür fehlt aber dessen Gero Leigraf verletzungsbedingt. „Die Grefrather sind ein angeschlagener Gegner, der hochgefährlich sein kann. Ich habe keine Erklärung dafür, warum die Letzter sind“, sagt Leckelt.

Ein Spiel unter Wettkampfbedingungen hat Grefrath schon hinter sich. „Wir haben gegen den Landesligisten SV Straelen unseren aktuellen Leistungsstand getestet und mit 28:27 dabei auch eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt“, sagt Marcus Anstötz. Auch wenn der Kader bisher noch nicht komplett zusammen trainierte, wird versucht, das rettende Ufer zu erklimmen. „Dafür müssen wir jetzt auch alles geben“, sieht Anstötz den kommenden Wochen positiv entgegen. Die Schlüsselposition gegen Königshof sieht er auf beiden Seiten im Tor. Angesprochen welche Besserung er sich in seinem Team wünscht, kommt schnell die Antwort: „Wir müssen wieder richtig Werfen und hinten gut stehen, so dass nicht jeder Wurf vom Gegner in unserem Tor landet.“

Große Freude, dass es wieder los geht, sieht man dem St. Töniser Trainer Zoran Cutura an. Und das am Sonntag um 17 Uhr in der Corneliusfeldhalle mit dem TSV Kaldenkirchen auch noch eine altbekannte Mannschaft empfangen wird, die zwei Plätze über den Apfelstädtern steht, freut ihn noch mehr. „Was waren mit denen in der Vergangenheit immer enge Spiele gewesen. Ich denke mal was wird am Sonntag ähnlich werden“, sagt Cutura. Das Kaldenkirchen mit einem starken Rückraum agiert ist dem St. Töniser Übungsleiter nicht entgangen: „Das werde ich in der Woche noch beim Training ansprechen, denn gerade da müssen wir aufpassen nicht vom Gegner überrollt zu werden.“ An der Motivation dürfte es nicht fehlen, denn im Falle eines Sieges schließt St.Tönis bis auf einen Punkt zu Kaldenkirchen auf.