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Krefekder EV: Vorfreude auf die neue Eiszeit besonders groß

Eishockey : Vorfreude beim KEV auf die neue Eiszeit besonders groß

Am Freitag bietet der Verein ein Online-Meeting für interessierte Familien. Das Konzept für die Saison 2021/22 steht. Von der U7 bis zur U23 stehen die Trainer der Mannschaften fest.

Durch die sinkenden Zahlen in der Corona-Pandemie beschäftigen sich derzeit viele Familien mit der Planung für den Sommerurlaub. In der Nachwuchsabteilung des KEV 81 bereitet man sich bereits auf die Saison 2021/22 vor. Die Vorfreude ist beim Trainerteam und bei den Spielern besonders groß. Der 1. Vorsitzende des KEV und Präsident des EHV-NRW Achim Staudt gibt sich optimistisch: „Wir hoffen darauf, endlich wieder eine normale Saison spielen zu können.“ Die Spielzeit 2020/21 ist wegen der Corona-Pandemie fast vollständig ausgefallen. Nur die U20 konnte fünf Spiele in der Deutschen Eishockey-Nachwuchsliga (DNL) absolvieren.

Das DNL-Team wird in der kommenden Saison weiterhin von Robin Beckers trainiert. Sebastian Staudt hat anstelle von Reemt Pyka die U17 übernommen. Pyka tritt aus beruflichen Gründen kürzer, steht der Nachwuchsabteilung aber weiterhin unterstützend zur Verfügung. In den Altersklassen von der U15 bis runter zur U9 hat der KEV jeweils zwei Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet. Hier heißen die Trainer Jens Thiessen (U15), Dennis Weidenbach (U13), Dirk Kuhnekath (U11) und Hans Willi Mühlenhaus (U9), der auch die U7 betreut.

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Die Laufschule liegt weiter in den Händen von Peter Kaczmarek, der Spieler wie Daniel Pietta, Tim Stützle oder Christian Ehrhoff, die ersten Schritte auf dem Eis beigebracht hat. Diese Trainer werden von sechs weiteren Assistenten unterstützt. Hauptamtlich arbeiten Beckers, Weidenbach und Sebastian Staudt für den KEV. Alle anderen Trainer sind als Minijobber tätig. Diese Übungsleiter kümmern sich um etwa 220 Kinder und Jugendliche.

„Trotz der Pandemie hatten wir keinen Mitgliederschwund, das zeigt auch den Zusammenhalt innerhalb der schwarz-gelben Familie“, sagt Sportvorstand Elmar Schmitz. Um interessierte Kinder über die Möglichkeiten des Einstiegs und des Trainings beim KEV zu informieren, veranstaltet der Verein am Freitag, dem 21. Mai um 17 Uhr ein Online- Zoom-Meeting. Dennis Weidenbach wird unter dem Motto „wie werde ich Eishockeyspieler“ die Abläufe erklären. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Einwahldaten sind auf der Homepage des Clubs zu finden.

Mit der U15, U17 und U20 befinden sich derzeit bereits drei Mannschaften im Eistraining. Für diese Teams hat der KEV Eiszeiten in Dinslaken gekauft, weil es in Krefeld noch kein Eis gibt. Die jüngeren Jahrgänge dürfen derzeit im Rahmen der Corona-Schutzverordnung noch nicht auf dem Eis trainieren. In der Rheinlandhalle soll das Eis am 9. August aufbereitet sein.

„Unser Ziel ist auch in der kommenden Saison einer der Top-Ausbildungsstandorte in Deutschland zu sein und Talente auszubilden, die wie zuletzt Alexander Blank, Luca Hauf und Maciek Rutkowski den Sprung zu den Pinguinen schaffen“, sagt Schmitz.

Bestandteil der Finanzierung, um das alles leisten zu können, ist für den KEV der Kooperationsvertrag mit den Pinguinen. Derzeit ist die Finanzierung noch nicht gesichert. Wie zu erfahren war, wollen sich die Verantwortlichen des KEV zeitnah zum Stand der Verhandlungen äußern.