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Königshof verliert beim Abstiegskandidat Wölfe Nordrhein

Handball : Sorgen um Timo Hüpperling

Handball-Regionalligist Adler Königshof fällt erneut auseinander. Trainer Goran Sopov hält sein Team für besser.

Für die Adler Königshof kommt es knüppeldick. Nach vielen Niederlagen und großen Sorgen mit angeschlagenen und kranken Spielern setzte es beim bis dato Drittletzten der Regionalliga, den Wölfen Nordrhein, eine heftige 24:35 (11:18)-Niederlage. Doch schwerer als der weitere sportliche Rückschlag könnte ein personeller sein, denn kurz vor der Pause musste der bis dahin gute Timo Hüpperling, der allein im ersten Durchgang sechs Mal traf und damit gleichauf mit Florian Lepper bester Werfer seines Teams wurde, mit einer Knieverletzung vom Feld. „Wir wissen noch nicht, was er hat. Das wird erst eine Untersuchung zeigen. Wir hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagte ein spürbar frustrierter Trainer Goran Sopov. Er sagt aber auch: „Wir sind ein besseres Team, als unsere Ergebnisse auszusagen scheinen. Uns fehlt einfach der Glauben. Wenn es schlecht läuft, fallen wir auseinander. Das war auch jetzt wieder das Kernproblem.“

Für die Adler aber sieht es derzeit nicht gut aus. Sie stellen aktuell den schwächsten Angriff und die schwächste Abwehr der Liga und weisen ein desaströses Torverhältnis auf. Umso wichtiger wäre es, alle Mann an Bord zu haben und Abläufe einüben zu können. Das aber war in den vergangenen Wochen fast nie der Fall.

So kam es auch diesmal wie so oft: Nach gutem Start und 3:0-Führung erlaubten die Krefelder dem Gegner einen 7:0-Lauf. Es fehlte dann der Glaube, dagegen zu halten. Statt dessen folgte Fehler auf Fehler, in der Abwehr fehlte der Zugriff und bis zur Halbzeit war das Spiel bei 11:18 bereits vorentschieden.

Nach dem Seitenwechsel fehlten ohne Hüpperling, den wichtigen Abwehrstrategen Niklas Funke, der nach dem Warmmachen abgewunken hatte, und dem grippegeschwächten Tim Wirtz die Mittel, noch einmal zurückzukommen. Wichtig wird nun in der kommenden Woche das Heimspiel gegen den neuen Drittletzten TV Rheinbach.