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Königshof feiert Handball-Sieg gegen Rheinbach

Handball : Adler mit einem Befreiungsschlag

Beim 30:26 über den TV Rheinbach lassen mehrere Königshofer Führungsqualitäten aufblitzen.

Nordrheinligist Adler Königshof feierte am Sonntag Nachmittag einen Befreiungsschlag, behält aber trotz des Erfolges den letzten Tabellenplatz inne. Im Kellerduell gegen den TV Rheinbach, der vor dem Spiel den ersten Nichtabstiegsplatz belegte und drei Zähler vor den Krefeldern gelegen hatte, feierte das Team von Goran Sopov einen enorm wichtigen 30:26 (13:11)-Heimerfolg. Die Krefelder standen vor der Partie mächtig unter Druck und brauchten dringend einen Erfolg, wollten sie den Rückstand auf das viel zitierte „rettende Ufer“ nicht bereits früh in der Saison deutlich anwachsen lassen.

Und anders, als beispielsweise bei den Wölfen Nordrhein, wo die Konstellation vor dem Spiel fast deckungsgleich gewesen war, zeigte die Mannschaft diesmal eine über 60 Minuten konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung. Mit disziplinierter Deckungsarbeit und oft guten Kombinationen speziell über den Kreis holte sich die Mannschaft das nötige Selbstvertrauen, um in diesem wichtigen Spiel am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Dabei war es nicht ein einziger Spieler auf Seiten der Adler, der die Verantwortung übernahm, sondern gleich mehrere Akteure zeigten Führungsqualitäten. So der wieder genesene Niklas Funke in der Abwehr, oder die besten Werfer Sebastian Bartmann (sieben Tore), Yannick Wendler und Dejan Pavlov (je sechs).

Schlüssel zum Sieg war vor allem, dass das Team, anders als noch in den vergangenen Wochen, diesmal keine Schwächephase im Spiel hatte, sondern sich konsequent zeigte und über die gesamte Spielzeit eine gute Leistung bot.

„Es war die klar beste Saisonleistung und ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat sich in diesem Spiel als geschlossene Einheit präsentiert und auch einige wirklich schöne Tore heraus gespielt. Mit dieser Leistung ist mir vor der Zukunft nicht bange und ich bin überzeugt, wenn die Jungs das bestätigen, werden wir in der Klasse bleiben“, sagt Adler-Pressewart Herbert Plenker. Die Adler lagen lediglich in den ersten 20 Minuten zurück, drehten dann aber nach der erstmaligen Führung genau in der 20. Minute (8:7) auf und beherrschten das Spiel fortan aus der Führung heraus. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, doch nach der 58. Minute traf der Gegner noch zweimal, die Hausherren dagegen nicht mehr.