Klinger entfacht Euphorie beim Kreisligisten SC Schiefbahn

Fußball : Klinger entfacht Euphorie an der Siedlerallee

Der neue Trainer des Fußball-Kreisligisten SC Schiefbahn erwartet zu seinem Saisonauftakt den TuS Gellep.

Der SC Schiefbahn hat in seiner 110-jährigen Vereinsgeschichte sportlich schon viele Höhe und Tiefen durchlebt. Zu besten Zeiten spielte er in der damaligen Verbandsliga (heute Oberliga), zu schlechtesten in der Kreisliga B. Mittlerweile haben sich die Rothosen stabilisiert, sind fester Bestandteil der Fußball-Kreisliga A und greifen heute Abend (19 Uhr), weil sie am ersten Spieltag spielfrei waren, mit dem Heimspiel gegen TuS Gellep ins Meisterschaftsgeschehen ein – mit einem neuen Trainer: Daniel Klinger. Für ihn ist es die zweite Station in seiner noch jungen Karriere. In der vergangenen Spielzeit trug er die Verantwortung beim Landesligisten TSV Meerbusch II, wobei er dort in Personalunion auch noch als Spieler mitwirkte.

Klinger kann als Spieler auf eine beachtliche und wechselvolle Laufbahn zurück blicken. Als C-Jugendlicher wechselte er von Schiefbahn zu Borussia Mönchengladbach. Danach waren die Nachwuchsmannschaften von Alemannia Aachen und VfL Bochum seine Stationen, wo er auch in der mittlerweile nicht mehr existierenden Zweiten spielte. Der FC Wegberg-Beeck und TSV Meerbusch (vorher TuS Bösinghoven) folgten beim auf dem Platz stets galligen Linksfuß, der meistens in der Viererkette hinten links zu Hause war.

Zu seiner neuen Aufgabe an der Siedlerallee meint er: „Wir wollen schönen und attraktiven Fußball spielen, oben dabei sein und mindestens unsere Stammzuschauer zurück gewinnen.“ Absolut nicht auszuschließen ist, dass der 32-Jährige auch in Schiefbahn das ein oder andere Mal mit aufläuft.

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Selbiges gilt für seinen Co-Trainer Boubacar Coulibaly. Er ist der jüngere Bruder des langjährigen Freiburger und Mönchengladbacher Bundesligaspielers Soumaila Coulibaly. Er lief für die Breisgauer 207mal auf, und für die Borussia 31mal, ehe ihn Kulttrainer Hans Meyer aussortierte. Ein eventueller Einsatz dieser beiden wird je nach Gegner und Personallage entschieden.

Klinger, dessen Vater Günter ebenfalls ein Ur-Schiefbahner ist und zu den besseren Zeiten am Ball war, hat aber schon, und das ist rund um die Siedlerallee deutlich zu spüren, eine gewisse Euphorie entfacht, zumal auch personell gut aufgerüstet wurde.

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