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Regionalliga: KFC Uerdingen behält die Rote Laterne

Remis bei Wegberg-Beeck : KFC Uerdingen behält die Rote Laterne

Der KFC Uerdingen behält weiter die Rote Laterne in der Regionalliga West. Beim Tabellenvorletzten FC Wegberg-Beeck fehlten nur wenige Minuten zum ersten Sieg, das Unentschieden war allerdings leistungsgerecht.

Fünf Minuten fehlten dem KFC Uerdingen, um nicht nur den ersten Dreier zu bejubeln, sondern auch, um die Rote Laterne an den samstäglichen Gegner Wegberg-Beeck abzugeben. Da stand es noch 1:0 für die Gäste aus Krefeld, am Ende aber stand ein leistungsgerechtes 1:1 (0:0) zu Buche. Glücklich wäre es gewesen, wenn Justin Neiß in der 90. Minute nicht nur die Latte sondern ins Tor getroffen hätte.

Wie bei zwei Mannschaften, die unten stehen, nicht anders zu erwarten, gingen beide in den ersten 45 Minuten nicht das ganz große Risiko. Erstmalig seit mehr als drei Jahren war auch der frühere und langjährige Teammanager Heiner Essingholt wieder unter den KFC-Verantwortlichen. Seit Mitte der Woche zeichnet der 62- jährige wieder mit für die Geschicke des Vereins verantwortlich. In der elften Spielminute sah er die erste große Chance des Spiels und die war für seinen KFC. Abdul Fesenmeyer setzte sich auf rechts schön durch, doch seine flache Hereingabe in den Rücken der Abwehr fand keinen Abnehmer. „Ein schöner Spielzug“, befand KFC-Vorsitzender Damien Raths, der das Spiel allein am Stankett stehend verfolgte. Fast im Gegenzug hätte er das 1:0 für die Gastgeber gesehen, doch der Freistoß, den Kevin Weggen über die Mauer zirkelte, fing Jovan Jovic im KFC-Tor sicher ab. So konnte der KFC sich über die fünften 45 Minuten ohne Gegentor freuen.

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Aufregend wurde es nach einer guten Stunde, als Wegbergs Co-Trainer Mike Schmalenberg nach einer Rudelbildung unmittelbar vor der Bank der Gastgeber mit glatt Rot des Feldes verwiesen wurde.

Patrick Schneider, der sportliche Leiter der Uerdinger, hatte im Vorfeld der Partie des Vorletzten gegen den Letzten abgeledert. „Wir sind froh, dass wir konkurrenzfähig sind, das haben wir hergestellt und bewiesen. Das kann auch mal gewürdigt werden. Die Mannschaft hat einen Riesenjob gemacht“, hatte er Dampf abgelassen und die aus seiner Sicht zu großen Erwartungen an einen Auswärtssieg gekontert. „Nie dürfen wir vergessen, wo wir herkommen.“ Und so spielte der KFC weiter geduldig und wurde in der 68. Minute belohnt, als der eingewechselte Neiß nach schöner Vorarbeit von Fesenmeyer vom Fünfmeterraum traf. Und auch für die Gastgeber traf mit Shpend Hasani ein Einwechselspieler zum 1:1 fünf Minuten vor dem Abpfiff.