KFC Uerdingen: Maes: Ailton spielt von Beginn an

KFC Uerdingen: Maes: Ailton spielt von Beginn an

Drei Wochen lang war der KFC Uerdingen zuletzt zum Zuschauen verdammt. Heute Abend aber soll nun der Ball endlich wieder in der Grotenburg rollen. Am Montag hat die Grünes Licht gegeben, dass die Partie gegen Wülfrath (heute, 19.30 Uhr) auch ausgetragen werden darf.

Die drei Wochen Pause haben aber auch ihr Gutes gehabt: "Ailton wird von Beginn an spielen. Seine Schiene an der Hand bereitet ihm keine Probleme mehr, und er brennt auf seinen Einsatz", kündigte Trainer Wolfgang Maes gestern im Vorgespräch zum Spiel an. Der Brasilianer, der nach seiner Premiere im KFC-Dress gegen den Wuppertaler SV in seinem nächsten Einsatz sein erstes Tor versprochen hat, wird wohl neben Erhan Albayrak in den Sturm rücken, und für ihn muss Gzim Rexhaj zunächst auf die Bank. Wie lange Ailton spielt, dazu sagte Maes nichts.

Ansonsten muss der KFC schauen, wie er die erneute Zwangspause nach der Winterruhe überstanden hat. Wolfgang Maes befürchtet, dass durch den fehlenden Rhythmus es noch nicht ganz rund laufen wird. "Uns fehlen natürlich die Spiele, aber wir müssen drei Punkte holen, egal wie. das funktioniert aber nur, wenn wir geduldig spielen", sagt der Trainer. In der Tat wären drei Punkte im Kampf um den Aufstieg enorm wichtig. Mit jeden drei Punkten aus den insgesamt fünf Nachholspielen (auch die Konkurrenz an der Spitze hat jeweils mindestens eins zu wenig, so dass die Tabelle derzeit ein schiefes Bild abgibt) machen die Uerdinger Punkte auf die Spitze gut – und wenn sie alle gewinnen, würden sie aus eigener Kraft bis ganz nach oben klettern, weil die Konkurrenz in den vergangenen Spielen auch die eine oder andere Feder gelassen hat.

  • Fotos: Ailtons erstes Spiel in der sechsten Liga

Abwarten muss man freilich, wie es sich auf dem Boden der Grotenburg spielen lässt. "Die Stadt hat zwar Einiges am Rasen gemacht, aber an Wembley-Verhältnisse kommt er natürlich nicht ran", sagt Maes. "Aber da müssen wir durch, auch wenn der Platz sicherlich mehr unserem Gegner als uns zugute kommt." Als Entschuldigung will er aber diese Umstände nicht gelten lassen. "Dazu ist die Qualität der Spieler, die wir im Kader haben, einfach zu hoch."

Apropos Kader: Dort hat Maes ein bisschen ausgemistet. Während Stürmer Sebastian Radtke in dieser Woche am Meniskus operiert wird, ist Onur Özkaya endgültig ausgemustert und spielt künftig in der Reserve (Kreisliga B). "Ich sehe für ihn keine Chance mehr", sagte Maes angesichts des breiten Angebotes in der Offensivabteilung (Regjep Banushi, Gzim Rexhaj, Sebastian Radtke, Raiff, Erhan Albayrak, Ailton, Veli Velija).

(RP)
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