KFC Uerdingen: Freitag Borussia Dortmund – heute SV Budberg

Leichte Aufgabe im Niederrheinpokal : Freitag Dortmund – heute Budberg

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen tritt am heutigen Mittwoch im Pokal beim Bezirksligisten an. Bittroff für Großkreutz.

Am vergangenen Freitag traf Drittligist KFC Uerdingen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Deutschen Vizemeister Borussia Dortmund am heutigen Mittwoch heißt der Gegner in der ersten Runde des Niederrheinpokals Bezirksligist SV Budberg – viel krasser kann der Unterschied in der Aufgabenstellung kaum sein. „Ja, mag sein“, sagt KFC-Trainer Heiko Vogel um dann anzufügen, „dass die Ergebnisse des vergangenen Pokalwochenendes ja wohl gelehrt hätten, dass die Ligazugehörigkeit allein noch kein Weiterkommen garantiert. Und wir wollen weiterkommen.“

Gerne werden solche Spiele genutzt, um Spielern, die – wie es dann so schön heißt – bisher eher weniger Einsatzzeit hatten, diese zu gewähren. „Ja, auch wir werden wechseln“, sagt Vogel. Robin Udegbe im Tor, Christian Kinsombie, Patrick Pflücke und Hakim Guenouche haben sich einen Einsatz durch gute Trainingsleistungen verdient. Und Alexander Bittroff, der ja in den kommenden Spielen für den in der Liga gesperrten Kevin Großkreutz hinten rechts spielen wird. Sie alle werden spielen.“ Großkreutz selbst wird in Budberg auf der Bank sitzen. Spielen wird auch Assani Lukimya, der am Samstag in der Liga gegen Ingolstadt ebenfalls noch rotgesperrt fehlen wird. Wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen sind Jan Kirchhoff und Stefan Aigner – Kurzeinsatz denkbar ebenso wie bei Adriano Grimaldi, der nach längerer Verletzungspause gegen Dortmund im Kader stand.

Es wird am heutigen Mittwoch nicht das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine sein. Am 17. Dezember 2011 stand man sich – ebenfalls im Niederrheinpokal – schon einmal gegenüber. Durch ein spätes (80.) Tor von Jochen Höfler siegten die Uerdinger 1:0. Zum Glück wurde der seinerzeitige Aschenpatz zwischenzeitlich durch einen Kunstrasen ersetzt. Was die Uerdinger aber nicht veranlasste, eine Trainingseinheit auf einem solchen Untergrund zu absolvieren.

Mit diesem Plakat werben die Budberger für das Pokalspiel. Foto: Budberg
Adriano Grimaldi könnte in Budberg zum Einsatz kommen. Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

„Für uns ist es ein absolutes Highlight“, sagt Budbergs Trainer Ulf Deutz. Der 51-jährige wirkt sehr geerdet. „Ich werde jetzt keinen Allgemeinplatz wie ′Man hat immer eine Chance′ oder so raushauen. Wir wollen alles geben – in spielerischer, kämpferischer und läuferischer Sicht. Und dann mal schauen, wo wir landen“, sagt Deutz, der die Mannschaft erst zu Beginn dieser Spielzeit übernommen hat und sich zum Ligastart am vergangenen Wochenende über ein 4:0 gegen den SV Straelen II freuen konnte.

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