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3. Liga: Der KFC Uerdingen widerspricht Medienberichten, wonach der Verein Zahlungsschwierigkeiten hat

Heimspiele nicht gefährdet : KFC Uerdingen bestreitet ausstehende Zahlungen

Dem KFC Uerdingen droht Medienberichten zufolge die Absage der beiden kommenden Heimspiele in der 3. Liga. Grund sind ausstehende Mietzahlungen an die Betreibergesellschaft des Düsseldorfer Stadions. Der Verein hat den Berichten widersprochen.

Wie Kicker und Bild berichten, hat der KFC Uerdingen Mietschulden bei der Betreibergesellschaft der Merkur-Spiel-Arena in Düsseldorf in Höhe von etwa 230.000 Euro. Dem Verein sei deshalb per Anwaltsschreiben angedroht worden, den Zutritt zum Stadion verweigert zu bekommen, sollten die Forderungen nicht bis Freitagmittag beglichen werden.

„Trotz unserer Schreiben (...) verletzen Sie weiterhin den Mietvertrag über die Merkur-Spiel-Arena (...) in eklatanter Weise. Den Mietzins für den Monat November haben Sie bei Fälligkeit ebenso wie in den Vormonaten wieder nicht gezahlt“, zitiert der Kicker aus dem Schreiben: „Bei nicht rechtzeitiger Zahlung (...) wird daher sowohl ihrer Mannschaft als auch den gegnerischen Mannschaften der Zutritt (...) verweigert werden.“

Am kommenden Samstag, 12. Dezember, empfängt der KFC Uerdingen Türkgücü München, eine Woche später wird der 1. FC Kaiserslautern in Düsseldorf erwartet.

Abgesehen von den ausstehenden Zahlungen des Stadion-Mietvertrages warten auch sämtliche Angestellte des Vereins aktuell auf die Gehaltszahlungen der Monate Oktober und November, der Greenkeeper sei deshalb bereits im Streik.

Der KFC Uerdingen hat am Donnerstagabend auf seiner Homepage zu den Medienberichten Stellung bezogen. Der Verein befinde sich mit dem Betriber der Düsseldorfer Arena „in in einem regelmäßigen Austausch.“ Aktuell fänden Gespräche statt und seien Vereinbarungen getroffen worden: „Das Spiel am Samstag gegen Türkgücü München wird wie geplant stattfinden.“

Die Berichte über den Zahlungsrückstand der Gehälter bezeichnete der KFC als „faktisch falsch.“ „Gegen diese Behauptung wird der Klub vorgehen, möglicherweise auch juristisch.“

(stj)