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KEV 81 will den Sieg gegen den Herner EV veredeln

Eishockey-Oberliga Nord : KEV 81 will den Sieg gegen den Herner EV veredeln

Beim Eishockey-Oberligisten könnte Neuzugang Jimmy Martinovic von den Kölner Junghaien am Wochenende in den Spielen in Hamburg und zu Hause gegen die Hannover Scorpions schon sein Debüt geben.

(JH) Bereits 49 Stunden nach dem überraschenden Sieg gegen den Herner EV geht es für die U23 des KEV 81 in der Eishockey-Oberliga weiter. Die Mannschaft von Cheftrainer Elmar Schmitz gastiert am Freitag um 20 Uhr bei den Hamburg Crocodiles. Sonntag sind die Hannover Scorpions um 17.15 Uhr in der Rheinlandhalle zu Gast.

Viel Zeit bleibt dem KEV also nicht, um sich über den Sieg und dem Sprung auf den neunten Tabellenplatz zu freuen. Am Donnerstag vor dem Training und den üblichen Corona-Tests blickte Schmitz noch kurz auf das Spiel zurück: „Im ersten Drittel hatten wir zu viel Respekt, ab dem zweiten Abschnitt haben wir das Heft aber in die Hand genommen und uns mit einer Top-Mannschaftsleistung den Sieg verdient“.

 Gerne hätte Schmitz auch den gleichen Kader mit nach Hamburg genommen, das wird aber nicht klappen, weil Verteidiger Michael Schaaf mit einer Fußverletzung wahrscheinlich passen muss. Dafür kann sich der Übungsleiter über personellen Zuwachs freuen. Aus dem DNL-Team der Kölner Junghaie wechselt Jimmy Martinovic an die Westparkstraße. Der 18-Jährige wurde in Füssen geboren und spielte vor seinem Wechsel nach Köln von 2015 bis 2017 für Bietigheim. Martinovic kann sowohl im Sturm, als auch in der Abwehr eingesetzt werden und bringt mit 185 Zentimeter und 82 Kilogramm gute körperliche Voraussetzungen mit. Möglicherweise feiert er bereits in Hamburg sein Debüt. Mit Sicherheit dürfte er aber am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenführer aus der Wedemark zum Einsatz kommen. Dann wird der KEV wohl auf den Topvorlagengeber der Oberliga Alexander Blank verzichten müssen. Voraussichtlich wird er am Sonntag beim Auswärtsspiel der Pinguine in Wolfsburg sein DEL-Debüt feiern. Wahrscheinlich wieder mitspielen kann am Sonntag Adam Kiedewicz. Der Stürmer hat die Folgen seiner Gehirnerschütterung auskuriert und ist seit Dienstag wieder im Training. „Wenn wir am Wochenende nochmal drei Punkte holen, wäre das eine Veredlung des Sieges gegen Herne. Nach Hamburg fahren wir mit breiter Brust, da ist sicherlich eher etwas drin, wie im Spiel gegen Hannover“, sagt Schmitz.