KEV'81 gewinnt auch gegen Bad Tölz und Kaufbeuren und steigt auf

Eishockey : Grandioser Abschluss des KEV’81

Das U20-Team beendet in der DNL die Relegatiosnrunde ohne Punktverlust.

(F.L.) Wenn eine Saison zu Ende geht, dann kullern manchmal aus Freude oder aus Enttäuschung einige Tränen. Vor einem Jahr gab es beim U20-Team des KEV ein tränenreiches Ende, als der Abstieg in die Division II feststand. Am zurückliegenden Wochenende verdrückte der ein oder andere ein Freudentränchen. Die Relegationsrunde wurde mit den Siegen über Bad Tölz (6:2) und Kaufbeuren (3:2) ohne Verlustpunkt abgeschlossen und der Aufstieg gefeiert. Es war ein ein grandioser Saisonabschluss.

Es waren allerdings zwei unterschiedliche Duelle, die der Krefelder Nachwuchs zu bewältigen hatte. Tölz hatte nicht mehr viel zu bestellen gehabt und kam quasi mit einem Miniaufgebot an den Niederrhein. „Bei so etwas tut man sich als Spieler manchmal schwer“, hatte KEV-Trainer Elmar Schmitz orakelt und damit gar nicht mal so falsch gelegen. Seine Mannschaft tat gegen die Tölzer nur das Nötigste, zeigte aber dennoch gerade bei den sechs Toren, welche spielerische Qualität in der Mannschaft steckt. Im Spiel gegen die Kaufbeurer, die noch eine geringe Chance auf den Aufstieg hatten, ging es dagegen wesentlich schneller und härter zu. „Das war ein Spiel wo wir der Saison den Deckel drauf gesetzt haben“, sagte Schmitz. Darren Mieszkowski hatte sein Team vor 200 Zuschauer in der 10. Minute in Unterzahl spielend in Führung gebracht. Bei zwei Krefelder Strafen hintereinander machte es Kaufbeuren dann im Mittelabschnitt besser und drehte das Spiel. Im letzten Drittel trumpfte die Paradereihe des KEV nochmals auf. Zunächst glich Edwin Schitz zum 2:2 (50.) aus, Topscorer Darren Mieszkowski machte sechs Minuten später mit seinem letzten Tor im Jugendbereich den Sieg perfekt. Nach Spielende wurde dann bei manchen Spieler noch Abschiedstränen gesichtet. „Fünf Spieler scheiden altersbedingt aus. Im Gegensatz zu den Vorjahren verlassen diese die Rheinlandhalle aber nicht, sondern haben mit dem neuen Oberligateam in ihrer Heimat eine Perspektive für die Zukunft“, gibt Schmitz schon einen Ausblick auf die nächste Saison.

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