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Lokalsport: Kann der SV Vorst dem Spitzenreiter ein Bein stellen?

Lokalsport : Kann der SV Vorst dem Spitzenreiter ein Bein stellen?

Fußball: Viktoria reist schon morgen zum Duell der Kellerkinder. TSV Bockum will nachlegen und Schiefbahn empfängt die St. Huberter.

Nach der Partie gestern in Fischeln, womit der 2. Rückrundenspieltag eröffnet wurde, geht es morgen Abend schon weiter. Der SC Viktoria Krefeld, aktuell auf Platz 15 stehend, trifft auf den 17. Rhenania Hinsbeck. Die Viktorianer können sich hier einen Konkurrenten weiter vom Hals halten. Für Samstag stehen dann zwei Begegnungen auf dem Programm. Dabei zählt für den BV Union Krefeld, der bedrohlich zurückgefallen ist, beim Schlusslicht SC Waldniel II nur ein Sieg.

Trotz Heimrecht geht die Oedter Borussia als Außenseiter ins Duell mit dem TSV Kaldenkirchen, der seit Wochen Platz zwei zementiert hat, der in der Endabrechnung auch zum Aufstieg ausreicht. Das Hinspiel gewann die Eichberg-Auswahl sensationell mit 2:1, was eigentlich Mut machen sollte. Allerdings hat sie in jüngster Vergangenheit, auch wegen der großen Personalprobleme, schon etwas Boden eingebüßt, wobei bisher 23 geholte Punkte für einen Aufsteiger eine gute Zwischenbilanz sind.

Der Hülser SV marschiert weiterhin in der Liga vorne weg, hat es aber am Sonntag mit einem Gegner zu tun, der dem Spitzenreiter durchaus ein Bein stellen kann. Sollte der SV Vorst personell komplett sein, was in der Vergangenheit nicht immer der Falle war, so ist dies kein unmögliches Unterfangen. Sechs Zähler weniger hat als Drittletzter der TSV Bockum auf seinem Konto. Aber unverkennbar lief es beim Rogge-Team zuletzt viel besser. Wenn der Formanstieg auch gegen den Dülkener FC unter Beweis gestellt werden kann, ist erneut etwas drin. Die Gäste hegen zur Zeit noch Hoffnungen, doch noch einmal im Aufstiegskampf ein ernstes Wörtchen mitsprechen zu können. Dann muss es aber auch ohne Torjäger Sascha Lochner (gesperrt) am Prozessionsweg ein Erfolgserlebnis geben. Auf ein Solches hofft auch der TuS aus Gellep, der eine unbequeme Aufgabe bei Amern II vor der Brust hat. Aber weil bisher beim Neuling viel mehr erreicht wurde, als im Sommer auf der Agenda stand, kann im Prinzip die Auseinandersetzung locker angegangen werden. Die Gastgeber haben einige ehemalige Akteure aus der Ersten in ihren Reihen, die dem Klub trotzdem die Treue gehalten haben, nachdem sie dort nicht mehr gebraucht wurden.

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Um enorm wichtige Zähler im hinteren Drittel geht es im Heimspiel des SC Schiefbahn gegen den TuS aus St. Hubert. Der hat nach drei Siegen in Folge nicht nur die lange inne gehabte Rote Laterne abgegeben, sondern sich mittlerweile sogar auf einen Nichtabstiegsplatz vorgeschoben, wenn die Situation eine Klasse höher, in der Bezirksliga 3, so bleibt.

Und die Stasch-Elf? Nach schwachem Start zeichnet sie eher ein ständiges Auf und Ab aus, weshalb noch viel wettzumachen ist. Dies gilt seit einigen Wochen auch für den SV St. Tönis. Wegen nur drei Zählern aus den vergangenen sieben Partien richtet sich zwangsläufig der Blick mehr nach unten, als wie vor Wochen noch, nach oben. Geht nun auch noch das Mittelfeldduell bei Preussen Krefeld daneben - die Claesgens-Truppe ist gut drauf -, muss Trainer Oliver Dünwald im nächsten Jahr schon alle Register ziehen, um seine Schutzbefohlenen wieder in die Spur zu kriegen.

(RP)