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Tennis: Kampf der Tennis-Senioren

Tennis : Kampf der Tennis-Senioren

Bei den 21. Krefeld Open des Crefelder TC spielten gestern die ältesten Teilnehmer um Punkte für die DTB-Rangliste. Der Krefelder Dr. Janos Borsay unterlag. Die Schiefbahnerin Irmgard Gerlatzka steht im Finale.

Tennis Mit einem lockeren und geselligen Doppel-und Mixed-Turnier startete der Crefelder TC am Wochenende quasi als Warm-up mit seinen Clubmitgliedern und geladenen Gästen in die seit Montag stattfindenden 21. Krefeld Open. Bei bestem Wetter wurde die Tennisanlage an der Kempener Allee schon mal auf den Andrang der nächsten sieben Tage getestet.

Da das Senioren-Turnier wegen der Ferienregelung einen Monat später als in den Jahren zuvor stattfindet, fehlt der Turnierleitung um Monika Giesen wegen der frühen Dämmerung täglich eine Spieloption. Dank der befreundeten Vereine CSV Marathon, Lindentaler TC und TC St. Tönis kann der Turnierablauf mit den gut 270 Teilnehmern jedoch ohne Probleme absolviert werden.

Unwetter kein Problem

Auch die nächtlichen Unwetter konnten den acht Sandplätzen nichts anhaben. "Die Plätze sind bestens präpariert und die Wettervorhersage lässt darauf hoffen, dass wir guten Tennissport zu sehen bekommen," freut sich Turnierdirektor Horst Giesen darauf, trotz des für ihn anstehenden Stresses in den nächsten Tagen ein guter Gastgeber zu sein. Zu seinem Bedauern gab es in der Klasse Herren 40 mit Jens Wöhrmann (BW Sundern), Jörgen Aberg (Hermesrofer SC Berlin) und Michael Schmittmann (TC Gürzenich) gleich drei Absagen von topgesetzten Spielern.

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Mit dem ehemaligen Davis-Cup Spieler Karsten Braatsch (TC RW Porz), Jan Stremmel (TG Gürzenich Wald) sowie Frank Potthoff (TC Johannesberg) hat Giesen allerdings noch drei heiße Eisen in dieser Klasse am Start. Den Traum, die Krefeld Open in der Herren 60 Klasse zu gewinnen, durfte gestern Nachmittag Dr. Janos Borsay vom HTC BW Krefeld schon begraben. In einem engem Match unterlag der an Position vier gesetzte Borsay seinem Gegenüber Rainer Sommer (TG Buschütten) im Viertelfinale mit 6:7,6:4 und 6:7.

Dort, wo Borsay hin wollte, ist Irmgard Gerlatzka vom TC Schiefbahn schon nah dran. Mit einem 6:2, 6:2 über Liselotte Müller (Hamburger HTC) zog die an Nummer eins gesetzte Lokalmatadorin ins heutige Endspiel der Damen 70 Klasse ein. Ab 12 Uhr steht sie dort Gisela Steuer (HTC SW Troisdorf) gegenüber. "Ich wollte eigentlich keine Turniere mehr spielen. Aber bei der Weltmeisterschaft in der Türkei, wo ich für Deutschland im Doppel eingesetzt wurde, habe ich wieder Lust bekommen", sagte die 72-Jährige gestern und freut sich, dass sie zum ersten Mal bei einem Turnier an Nummer eins gesetzt ist.

(RP/rl)