In Fischeln ist die Zeit der Ausreden vorbei

Fußball: Die Zeit der Ausreden in Fischeln ist vorbei

Der Fußball-Landesligist erwartet den FC Remscheid, während Teutonia beim MSV Düsseldorf gastiert.

Nach drei Siegen zum Auftakt fällt Teutonia St. Tönis in den letzten Wochen das Gewinnen schwer. Viermal teilte der Aufsteiger zuletzt die Punkte, wobei in allen Spielen sowohl ein Sieg, als auch eine Niederlage möglich waren. Im Mittwoch-Spiel in Solingen hatten die Teutonen den Sieg vor Augen, bis in letzter Sekunde der Ausgleich fiel. Natürlich haderte auch Trainer Bekim Kastrati mit dem späten 2:2, gibt sich gegenüber seiner Mannschaft aber verständnisvoll: „Das kann immer passieren. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Fußballerisch hat sie überzeugt und ein sehr gutes Spiel gemacht. Dass wir bei unseren Kontern nicht das 3:1 gemacht haben, ist der einzige Vorwurf, den man machen kann. Uns fehlt im Moment auch das nötige Glück. Meine Aufgabe ist es jetzt, die Mannschaft wieder aufzubauen.“

Am Sonntag Nachmittag ist die Teutonia beim MSV Düsseldorf zu Gast, der sich nach der 0:5-Schlappe in Fischeln aber wieder im Aufschwung befindet und mittlerweile vor Teutonia auf dem fünften Platz rangiert. Kastrati erwartet einen unangenehmen und hoch motivierten Gastgeber: „Für uns als Aufsteiger gilt allerdings wie immer, dass wir mehr als hundert Prozent geben müssen.“ Harun Ünlü ist nach einer Gelb-Roten Karte gesperrt. Dafür deutet viel darauf hin, dass Jochen Höfler wieder im Kader ist. Auch Brian Drubel steht wieder zur Verfügung.

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Zwei Wochen nach dem denkwürdigen Debakel in Holzheim (1:6) greift der VfR Fischeln mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten FC Remscheid wieder ein. Da Trainer Josef Cherfi beruflich unterwegs und Kevin Enke verhindert ist, steht Fabian Wiegers allein in der Verantwortung. Von der Mannschaft erwartet der Co-Trainer eine spürbare Reaktion: „Die Nichtleistung in Holzheim ist in keiner Weise zu vertreten.“ Was die Trainingsintensität angeht, habe die Mannschaft eine Schippe drauf gelegt: „Aber eine gute Trainingswoche haben wir vorher auch schon gehabt. Die Mannschaft muss das auch auf den Platz bringen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Die Spieler, die zur Verfügung stehen, sind in der Pflicht.“ Was das Personal angeht, hat sich quantitativ nichts verändert. Christos Pappas (Schambeinentzündung) und Timo Welky (Oberschenkelverletzung) weiter fallen aus. „Das haben wir ausgereizt, weil sie immer spielen mussten“, so Wiegers. Dafür dürften David Machnik und Philip Reichardt wieder im Kader stehen. Über den Einsatzumfang sollte das Abschlusstraining Aufschluss bringen.

Neu angesetzt wurde das abgesagte Spiel gegen den VfL Jüchen, das nun für den 26. September (20 Uhr) terminiert wurde.