Hülser SV steckt auch in der Fußball-Kreisliga A schon wieder mitten im Abstiegskampf

Fußball Kreisliga A : Hülser SV gewaltig unter Druck

Der Vorjahresabsteiger steht auch in der Fußball-Kreisliga A schon wieder unten.

Wohin führt der Weg des Hülser SV? Diese Frage beschäftigt die mittlerweile arg geschrumpfte Anhängerschar der Grünhemden schon seit längerem. Der absolute Gau, nämlich nochmals abzusteigen und in die Bedeutungslosigkeit der Kreisliga B durchgereicht zu werden, wo die eigene Zweite spielt, ist nicht mehr auszuschließen. Noch ist Zeit, die Wende einzuleiten. Der Anfang müsste aber schon am Sonntag gemacht werden, wenn die Zweite des VfR Fischeln am Hölschen Dyk gastiert. Zur aktuellen Personallage meint Trainer Andre Wienes: „Bei uns eine Prognose abzugeben, ist fast unmöglich. Der eine ist in Urlaub, der andere erkältet und der Dritte verletzt. Die einen kommen zurück, dafür fehlen wieder andere.“

Sein Gegenüber Sebastian Suski, der wieder mit Tobias Künzer, Pascal Hingst, Tobias Pütz und Efe Eyibek rechnet, sagt: „Ich erwarte tatsächlich einen verbesserten HSV, weil er langsam punkten muss. Uns sehe ich noch nicht in der Verfassung, in der wir im November, Dezember waren. Die vergangenen Leistungen waren nicht so, wie ich es mir vorstelle. Aber unabhängig davon wollen wir trotzdem mindestens einen Punkt mitnehmen.“

48 Stunden nach dem Nachholspiel ist Spitzenreiter SV Vorst schon wieder im Einsatz. Allerdings sollte die Aufgabe beim noch sieglosen Schlusslicht SC Waldniel II bei entsprechender Konzentration und Einstellung keine zu hohe Hürde sein.

Da könnte die Sache für Verfolger VfL Willich gegen Rhenania Hinsbeck schon etwas unbequemer werden. Angesichts der Tatsache, dass Felix Wolski, Tom Boeken und Robin Linnemann wieder zum Kader stoßen, stellt Trainer Andre Theißen fest: „Unsere Reihen füllen sich langsam wieder.“ Weiter fehlen wird allerdings Marc Hannemann (Zehenbruch). Und Sebastian Wirth? Er saß vergangenen Sonntag in Bracht nach unendlicher Leidenszeit auf der Auswechselbank, kam aber nicht zum Einsatz. Er wird wohl wieder in die Zweite zurückkehren, wo er in den vergangenen Wochen stets am Ball war, um beim eventuellen Aufstieg kräftig mitzuhelfen.

Schützenhilfte für Vorst und Willich leisten könnte die sich in guter Form befindliche Anrather Viktoria, denn sie fährt zum Dritten Kaldenkirchen. Die hinter den Grenzlern rangierenden Schiefbahner müssen im Nachbarschaftskampf gegen den OSV Meerbusch neben den Verletzten Kevin Rixen und Liam Nicholls noch Manuel Zander (Dienst bei der Polizei) und Leon Wunderlich (studiert) ersetzen.

Locker kann der TSV Bockum, der bereits 34 Zähler auf der Habenseite verbucht, in die restlichen Begegnungen gehen. Zu den üblichen Verdächtigen unter den Ausfällen hat sich mit Christian Tönnißen ein weiterer wichtiger Akteur gesellt. „Wir sind zwar arg dezimiert, aber dennoch wollen wir im Heimspiel gegen den SC Waldniel die Punkte am Prozessionsweg behalten“, lautet die klare Ansage von Trainer Andre Rogge für die anstehende Auseinandersetzung.

Beim Duell der Tabellennachbarn kann der Sechste FC Hellas Krefeld sich mit einem Dreier weiter von der Zweiten des SC Union Nettetal absetzen.

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