Lokalsport: HSG reist selbstbewusst ins Bergische

Lokalsport : HSG reist selbstbewusst ins Bergische

Handball: Die HSG Krefeld tritt Sonntag bei den Bergischen Panthern an. Das Selbstvertrauen ist groß.

Der Rausch des ersten Heim-Pflichtspiels in der Glockenspitzhalle nebst Zuschauerrekord und einem guten sportlichen Auftritt gegen die Ahlener SG, liegt nun erst einmal hinter der HSG Krefeld. Gerade in den ersten Minuten war der Mannschaft von Olaf Mast die Nervosität doch deutlich anzumerken. Nicht umsonst dauerte es bis zur sechsten Minute, ehe die Zuschauer den ersten Treffer in der Glockenspitzhalle bejubeln durften. Und es ist auch sicher mehr als ein Zufall, dass es dafür eines von Michel Mantsch verwandelten Siebenmeters bedurfte.

Die Kombinationsmaschinerie der Schwarz-Gelben kam erst im Laufe der ersten Halbzeit ins Rollen. Eine starke Aktion von Kapitän Marcel Goerden zum Zwischenstand von 7:7 leitete eine Phase ein, in der das Selbstvertrauen mehr und mehr wuchs und die Krefelder sich eine hohe Führung und am Ende den Sieg verdienten.

Nun ist also dieses emotionale erste Spiel nach dem Umzug erfolgreich bestritten. Gerade auch, dass die vielen Besucher zufrieden nach Hause gingen, ist sicher ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die nähere Zukunft. Doch jetzt kommt der sportliche Alltag. Und der führt die Eagles am kommenden Sonntag nach Burscheid. Hier treten sie bei der HSG Bergische Panther an. Die Mannschaft feierte ebenfalls einen gelungenen Saisonstart und rangiert aktuell auf Platz drei der Drittligatabelle, nur einen Treffer hinter der HSG Krefeld auf Zwei.

Die Bergischen Panther sind ein Team, das schwer einzuschätzen ist. Als Aufsteiger aus der Nordrheinliga ist die dritte Liga für sie natürlich eine Umstellung. Doch im ersten Spiel mit dem Sieg in Gummersbach zeigten sie sich bereits gut gerüstet für diese. Auch stehen viele, teils gar aus der Bundesliga, erfahrene Spieler im Kader. Entsprechend schwer wird die Aufgabe für die Krefelder. In der Vorbereitung übrigens machten die Panther bereits Bekanntschaft mit der Seidenstadt, als sie gegen Viertliga-Aufsteiger Adler Königshof knapp mit 24:23 gewannen.

Eagles-Trainer Mast geht die Begegnung optimistisch an. "Die Panther sind ein gefährliches Team, das souverän aufgestiegen ist. Wir sind aber gerüstet und wollen uns weiter verbessern. Bei den Bergischen Panthern müssen wir konzentriert auftreten und noch einen besseren Blick für den freien Mann entwickeln. Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen", sagte er und lobte für das erste Spiel auch gerade seine erfahrenen Akteure wie Marcel Goerden und Jens-Peter Reinarz, die Verantwortung übernahmen, als das Team noch sehr nervös agierte.

Insgesamt sehen die Eagles, die bis auf Hannes Hombrink derzeit keine Verletzten beklagen, optimistisch auf das Wochenende.

(RP)