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HSG Krefeld: Training auch an Heiligabend

2. Handball-Bundesliga : HSG Krefeld: Training auch an Heiligabend

Der Handball-Zweitligist tritt am 2. Weihnachtsfeiertag beim VfL Lübeck-Schwartau an.

(F.L.) Beim Handball-Zweitligisten HSG Krefeld müssen die Akteure in puncto Familienfeiern und Treffen mit Freunden an den Weihnachtsfeiertagen starke Abstriche machen, denn am zweiten Feiertag steht beim VfL Lübeck-Schwartau um 17 Uhr das nächste Spiel an. So hat Interimstrainer Felix Linden einen Tag nach der Niederlage gegen Hamburg keine Zeit verstreichen lassen, um spezielle Szenen als Video zusammen zuschneiden und zu analysieren. „Da kann man schon gut sehen, dass es uns gelungen ist, das Spiel breiter auszulegen“, sagt Linden. Doch hat er bei seiner Auflistung auch noch zahlreiche Schwachpunkte gefunden, die es zu beheben gilt. „Wir haben viele technische Fehler gemacht. Gerade wo die Partie gegen Hamburg noch völlig offen war, gab es bei uns etliche Fehlpässe. Da haben die Kreuzwege nicht gestimmt. Auch das Überzahlspiel ist noch stark verbesserungswürdig“, lautet sein Fazit.

Mit Tim Gentges wird er nun das Ganze noch genauer analysieren und versuchen, in der Praxis für die Beseitigung eben dieser Schwachstellen zu sorgen. Am Montag und selbst am Heiligabend gibt es noch Trainingseinheiten. Von einer kurzen Verschnaufpause ist keine Rede. „Wir werden auch am ersten Feiertag trainieren und einen Tag später uns um 8.30 Uhr auf den Weg nach Lübeck machen“, sagte von Linden zu seinem weihnachtlichen Fahrplan.

Vom Gegner aus dem hohen Norden gibt es ja schon genug Videomaterial des ersten Spieltages. Lübeck hat mit der HSG eines gemeinsam, nämlich das Verletzungspech. Doch im Gegensatz zur HSG ist es den Hansestädtern gelungen, mit einer Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern etwas Abstand auf die Abstiegsplätze heraus zuspielen. Mit Torwart Dennis Klockmann haben die Lübecker einen der besten Torhüter in der Liga, den es zu bezwingen gilt. Das Duo Linden/Gentges weiß sehr gut um die Stärken und Schwächen des nächsten Gegners. Nun gilt es, an die Leistung vom Hamburg-Spiel nahtlos anzuknüpfen.