Handball-Aufstiegsrunde Für die HSG Krefeld sind die Karten neu gemischt

Krefeld · Der Handball-Drittligisten HSG Krefeld war am Wochenende in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga zwar spielfrei, kann sich aber aufgrund der jüngsten Ergebnisse noch Platz eins in der Gruppe B sichern.

 Das Tor zum Gruppensieg steht für HSG-Trainer Maik Pallach und sein Team wieder aussichtsreich auf.

Das Tor zum Gruppensieg steht für HSG-Trainer Maik Pallach und sein Team wieder aussichtsreich auf.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Hochspannung herrscht seit dem Wochenende in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Dafür sorgten in den Gruppen A (Nord) und B (Süd) jeweils überraschende Ergebnisse. Die waren so ganz nach dem Geschmack der HSG Krefeld Niederrhein. Die war zwar spielfrei, kann sich jetzt aber wieder Platz eins im Süden sichern. Mit dem Heimspiel am kommenden Donnerstag (17 Uhr/Live bei Deutschland TV) gegen den HC Oppenweiler/Backnang sowie mit dem letzten Gruppenspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim TSB Heilbronn-Horkheim stehen die „Eagles“ vom Glockenspitz vor einem spannenden Endspurt.

Im Norden musste sich Aufstiegsfavorit VfL Hagen in Rostock geschlagen geben und hat kaum noch Chancen auf den Gruppensieg. Den kann sich Tabellenführer VfL Potsdam, der bisher nur eine Niederlage kassierte, mit einem Sieg beim TuS Vinnhorst sichern. Allerdings braucht der TuS (derzeit Tabellenvierter) auch noch Punkte, wenn er die Play-offs erreichen will. Rostock und Hagen haben jeweils ein machbares Restprogramm.

Im Süden sorgte der Tabellenletzte Heilbronn am Samstag mit dem 40:34-Sieg gegen den VfL Pfullingen für einen Paukenschlag. Durch den Heimsieg des HC Oppenweiler/Backnang gegen den TuS Dansenberg ist das Aufstiegsrennen überaus spannend geworden.

„Die Karten sind jetzt wieder neu gemischt“, sagte Maik Pallach am Sonntagabend im RP-Gespräch. Der HSG-Coach verfolgte das Geschehen in beiden Gruppen per Liveticker und wird sich das Spiel von Oppenweiler am Montag in Ruhe anschauen und analysieren.

Damit seine Spieler, die zuletzt im Training alle an Bord waren und gesund sind, körperlich und geistig frisch in den Gruppen-Endspurt gehen können, gönnte er ihnen von Freitag bis Sonntag eine Pause. „Wir wollen total entspannt und ausgeruht in die englische Woche gehen. Die vergangene Woche haben wir genutzt, um die Defizite aufzuarbeiten, gerade was das Unterzahlspiel und das Entscheidungsverhalten angeht.“

Ab Montag legt Pallach den Fokus auf das Spiel am Donnerstag gegen Oppenweiler: „Mit einem Sieg sind wir dann rechnerisch in den Play-offs, weil Oppenweiler kein Spiel mehr hat.“ Platz eins hat der Trainer natürlich auch noch im Blick und rechnet daher mit einem Motivationsschub bei seinen Spielern: „Alle wissen, dass die Ergebnisse vom Wochenende goldwert sind und wir dadurch in einer so knappen Runde nochmal eine sehr gute Ausgangsposition für die Play-offs bekommen haben.“