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HSG Krefeld im verflixten siebten Spiel erwischt

3. Handball-Bundesliga : HSG Krefeld im verflixten siebten Spiel erwischt

Die Eagles unterlagen im Spitzenspiel der 3. Handball-Bundesliga bei der SG Schalksmühle-Halver mit 26:32 (12:16) und verloren die Tabellenführung. Trainer Maik Pallach nimmt die Mannschaft in Schutz.

Mit ziemlich langen Gesichtern verließen Trainer, Spieler und Fans der HSG Krefeld Niederrhein am Samstagabend die Sporthalle der Gesamtschule in Halver. Im verflixten siebten Saisonspiel mussten sich die Eagles im Topduell bei der SG Schalksmühle-Halver mit 26:32 (12:16) geschlagen geben. Das Team der Gastgeber bildete nach dem Spiel einen Kreis und rief: „Spitzenreiter, Spitzenreiter.“ Für HSG-Coach Maik Pallach war es ein gebrauchter Tag seines Teams. Entsprechend kurz angebunden reagierte er nach der Partie: „Es ist ein verdienter Erfolg der Dragons, da gibt es keine Diskussion.“

Obwohl der Grippevirus bei den Eagles grassiert, musste der Trainer nur auf Steffen Hahn verzichten. Trotz des Spitzenspiel kamen nur 350 Zuschauer, die aber für eine stimmungsvolle Kulisse sorgten. Die sahen zunächst durchwachsene 15 Minuten. Etwa ab der 20. Minute agierten die Dragons dann zielstrebiger, während die Gäste weiter viele Fehler machten. So wuchs der Rückstand bis zur 26. Minute auf 8:14 an.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Teams dann zunächst auf Augenhöhe. Bei den Eagles stand jetzt Lasse Hasenforther im Tor. Dazu entschied sich Trainer Pallach zu einem 7-gegen-6-System. So kam sein Team auf 20:23 heran. In der 47. Minute traf Schetters Hasenforther bei einem Siebenmeter am Kopf und sah folgerichtig die rote Karte. Die Gäste nutzten die Aufregung und glichen durch zwei Treffer von Maik Schneider zum 23:23 aus. Die Dragons aber antworteten mit zwei schnellen Treffern. Besonders bitter dann eine Situation in der 55 Minute: Die Eagles spielten Maik Schulz perfekt frei, der mit einem tollen Lupfer traf. Doch als der Ball in der Luft war, ertönte die Sirene für eine Auszeit. Pallach reklamierte, die Karte nicht gelegt zu haben, doch es blieb dabei, das Tor zählte nicht. Im zweiten Versuch scheiterten die Eagles. So zogen die Dragons wenig später vorentscheidend auf 29:25 davon. Die Eagles stellten auf offene Manndeckung um, was die Hausherren eiskalt zum 32:26-Endstand nutzten.

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„Wir haben ein Topspiel nach dem anderen gespielt und waren mental vielleicht etwas müde. Das soll keine Ausrede sein, aber ich versuche, die Mannschaft irgendwo zu schützen, weil bisher alles in Ordnung ist, was wir gezeigt haben“, sagte Pallach am Sonntag.

HSG: Hasenforther, Bartmann (1) – Krings (5), Schnalle, Juric (3), Schneider (3), Noll, Molz, Schulz (6/2), Braun, Brüren (2), Jagieniak (1), Obranovic (4), Mircic (1).