Am 25. Februar 2023 Handballfest der HSG in der Yayla-Arena

Krefeld · Am 25. Februar empfängt der Drittligist den TV Aldekerk. Der Handballkreis Krefeld-Grenzland erlaubt seinen Vereinen für diesen Tag auf Kreisebene kostenlose Spielverlegungen. Die Eintrittspreise wurden bewusst niedrig festgesetzt.

 Mit diesem Plakat wirbt die HSG Krefeld und ihr Gegner TV Aldekerk gemeinsam für das Derby in der Yayla-Arena.

Mit diesem Plakat wirbt die HSG Krefeld und ihr Gegner TV Aldekerk gemeinsam für das Derby in der Yayla-Arena.

Foto: Schoofs

Die Handball-Fans aus Krefeld und Umgebung können sich schon jetzt auf ein Highlight im kommenden Jahr freuen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Yayla-Arena findet dort am 25. Februar ein Meisterschaftsspiel zwischen zwei Vereinen statt. Die HSG Krefeld Niederrhein empfängt um 20 Uhr den TV Aldekerk zum Derby der 3. Liga und setzt damit ein Zeichen für den Handballsport in der Region. Bisher fanden in der Yayla-Arena nur Handballspiele der deutschen Nationalmannschaften der Männer und Frauen statt.

„Die Idee, einzelne Highlightspiele in die Yayla-Arena zu verlegen, ist seit Jahren in unseren Zukunftsplänen fest verankert. Nun ist der Moment gekommen und wir gehen damit den nächsten Entwicklungsschritt. Bedanken möchten wir uns bei allen Beteiligten, allen voran bei der Stadt Krefeld für die unkomplizierten und offenen Gespräche“, sagte Simon Krivec, 1. Vorsitzender der HSG am Freitag auf einer Pressekonferenz.

André Schicks, Geschäftsführer der HSG, bedankte sich bei der Seidenweberhaus GmbH als Betreiber der Arena für konstruktiven Austausch: „Wir sind sicher, dass wir ein Handballfest ganz im Zeichen des familiären Miteinanders des Sportes am Niederrhein feiern werden. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Idee bei unserem Spieltagsgegner TV Aldekerk mit offenen Armen aufgenommen wurden. In den Farben getrennt, in der Sache vereint.“

Auch die Verantwortlichen des Handball-Kreises Krefeld-Grenzland sind begeistert. „Wir freuen uns auf ein beeindruckendes Ereignis für alle Handballbegeisterten. Um jedem Sportler unseres Kreises zu ermöglichen, das Spiel vor Ort zu verfolgen, bieten wir allen Vereinen des Kreises an, die Spiele an diesem Samstag kostenfrei in Abstimmung mit dem Kreis zu verlegen“, erklärte der 1. Vorsitzende Reinhard Wille. Es gibt im hiesigen Kreis, dem größten des Westdeutschen Verbandes, rund 3500 aktive Spielerinnen und Spieler. 5300 Plätze stehen in der Arena beim Handball zur Verfügung.

Für die Arena ist der Umbau von Eishockey (Freitag Pinguine gegen Bayreuth) auf Handball eine Herausforderung. „Dass wir Handball können, haben wir bereits bei einigen Spielen der Nationalmannschaften der Frauen und Männer gesehen. Das waren allesamt Handballfeste. Umso mehr freut es mich, dass die HSG das Lokalderby gegen den TV Aldekerk hier austragen möchte. Ich bin fest davon überzeugt, dass das auch ein Handballfest wird“, sagte Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH.

Die Kosten für Miete und Umbau betragen nach RP-Informationen rund 30.000 Euro. Keusch deutete an, dass die HSG so viel nicht zahlen müsse. Der Verein bietet das Spiel zu Dumping-Eintrittspreisen an. „Wir wollen  so vielen Zuschauern, besonders Familien, die Möglichkeit bieten, das Spiel zu sehen. Falls wir unsere Kosten nicht decken werden, stehe ich dafür gerade“, sagte Simon Krivec.

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