HSG Krefeld: Brüren und Sario hoffen auf Rückkehr im nächsten Spiel

2. Handball-Bundesliga : Brüren und Sario hoffen auf Rückkehr im nächsten Spiel

Im Jahr 2002 sangen die Toten Hosen einst das Lied „Steh auf, wenn du am Boden bist“, ein Song, der in der Kabine des Handball-Zweitligisten derzeit gut als Motivation dienen oder auch gegebenenfalls eine aufbauende Wirkung haben könnte.

Im Text heißt es weiter „Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehen“. Und genau da stellt sich die Frage, wie geht es weiter mit den Eagles in der laufenden Saison?

Nach 13 Spielen stehen die Krefelder mit nur einem Sieg gegen Dormagen auf den letzten Tabellenplatz. Doch nicht nur das ist es, was den Verantwortlichen einige Sorgen bereitet, auch die lange Verletzungsliste ist nicht mal so eben zu verdauen. Mit Max Zimmermann und Sebastian Schöneseiffen fielen schon vor Saisonbeginn zwei wichtige Stützpfeiler im Team längerfristig aus. Im Laufe der Zeit kamen mit Felix Jaeger, Kevin-Christopher Brüren, Mike Schulz und dem Spanier Toni Sario vier weitere Ausfälle hinzu, die nicht so einfach zu kompensieren sind. „Ich hoffe, dass ich gegen Eisenach wieder spielen kann“, gab der an einer Oberschenkelzerrung laborierende Brüren nach dem letzten Heimspiel gegen Bietigheim die Hoffnung nicht auf, dass sein Ausfall nur kurzfristig ist. Auch Toni Sario soll diese Woche wieder ins Training einsteigen. Wenn der Rückraumspieler wieder auflaufen kann, dann ist es auch an der Zeit entsprechende Leistung abzuliefern, wie er es bei seinen zehn Toren gegen Aue gemacht hat. Mit der Rückkehr von Brueren und Sario hat Trainer Gunnarsson dann wieder zwei Alternativen nach vorne mehr. Zur aktuellen Suche in puncto Neuzugängen gab es keine neue Meldungen.

„Wir sondieren derzeit den Markt nach geeigneten Spielern, aber das machen andere Clubs auch und damit wird die Sache nicht einfacher für uns“, äußerst sich HSG-Geschäftsführer Andre Schicks zu diesem Thema. Nicht unerwähnt ließ Schicks gegenüber unserer Zeitung, dass er in der letzten Zeit ein größeres Zuschauerinteresse an der HSG festgestellt hat: „Wenn wir im Mittelfeld stehen würden, wäre das Interesse sicherlich noch höher, aber die Zuschauer honorieren trotz der personellen Personaldecke inzwischen auch die Leistung, die unsere Mannschaft abliefert.“ Und sollte bis zum Rückrunde der Abstand zum rettenden Ufer noch in greifbarer Nähe sein, dann kann die HSG vielleicht doch noch durchstarten.

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