Handball: HSG hofft Sonntag auf eine volle Halle

Handball : HSG hofft Sonntag auf eine volle Halle

Handball: Obwohl in der Dritten Liga am vergangenen Wochenende die Winterpause eingeläutet wurde, haben die Krefelder Adler in einem vorgezogenen Spiel mit dem TV Korschenbroich nochmals einen attraktiven Gegner zu Gast.

Noch einmal gilt es bei der HSG Krefeld sämtliche Kräfte zu mobilisieren. Obwohl die Hinserie am vergangenen Wochenende beendet wurde, absolvieren die Krefelder Adler mit dem vorgezogenen Heimspiel gegen den TV Korschenbroich noch eine Partie vor der Weihnachtspause. Der Anwurf dieses ewig jungen Nachbarschaftsduells erfolgt in der Sporthalle Königshof am Sonntag um 17 Uhr.

"Im vergangenen Jahr haben wir zu diesem attraktiven Zeitpunkt kurz vor Weihnachten, der sicherlich den einen oder anderen Zuschauer mehr anlockt, in Duisburg bei den Löwen gespielt. In diesem Jahr wollten wir hiervon profitieren, doch da die Duisburger unsere Bitte, diesmal bei uns zu spielen, nicht eingewilligt haben, sind wir an Korschenbroich herangetreten. Mit denen pflegen wir ebenfalls ein gutes, nachbarschaftliches Verhältnis und von dort haben wir ein Ja erhalten", sagt HSG-Geschäftsführer Thomas Wirtz über die Beweggründe für diesen Termin und die Entstehungsgeschichte der Partie. Und in der Tat, seit der Termin bekannt ist, registriert Silvia Plenker, die bei der HSG für den Kartenverkauf zuständig ist, eine höhere Anzahl an Vorbestellungen. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte deshalb noch schnell eine E-Mail an ticket@hsg-krefeld.de schicken. "Wir wollen unser tolles Jahr 2014 mit einem Erfolg krönen", sagt HSG-Trainer Olaf Mast vor der Partie. Dabei verkennt er nicht die Stärke des Gegners, hat der doch seine letzten drei absolvierten Partien sämtlich gewonnen. Obwohl beide Mannschaften in der Tabelle sechs Plätze trennen, Krefeld als Dritter empfängt den Neunten aus Korschenbroich, werden für Mast solche Nachbarschaftsduelle vom Willen her entschieden. "Und da müssen wir williger sein als der Gegner", sagt er.

Verzichten muss der oberste Krefelder Übungsleiter auf Stephan Pletz, der wie geplant am Dienstag am Meniskus operiert wurde. Auch steht der Einsatz von Rückraumspieler André Loschinski weiter auf der Kippe. Die Virusinfektion entpuppt sich als wesentlich hartnäckiger als erwartet. Mit Maik Schneider droht zudem ein weiterer Rückraumspieler auszufallen. Der Sommerneuzugang klagt über Rückenbeschwerden. Ein Ausfall von Schneider würde schwer wiegen, führt er mit 72 Toren doch die interne Torjägerliste der HSG an.

Nach der Partie am Sonntag haben die HSG-Akteure nur wenige Tage frei, denn bereits am 2. Januar steht die erste Trainingseinheit des neuen Jahres an, bevor es schon am 10. Januar in der Liga weitergeht.

(RP)