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Hockey Spielerin Greta Nauck verlässt den Crefelder HTC schon wieder

Hockey : Nauck verlässt den CHTC schon wieder

Die Torjägerin des Hockey-Zweitligisten hat einen Masterstudienplatz in Hamburg bekommen.

(nose) Die Krefelder Hockeydamen, welche nach und nach den regulären Trainingsbetrieb wieder aufnehmen, müssen sich von der erst seit kurzem neu hinzugekommene Greta Nauck verabschieden, die es aus beruflichen Gründen in den Norden nach Hamburg zieht.

„Wir haben uns sehr gefreut, eine so talentierte Spielerin für uns gewinnen zu können“, zeigte sich Damencoach Andre Schiefer bei der Verpflichtung noch begeistert. Umso bedauerlicher ist nun die Nachricht von ihrem schnellen Abschied. Greta Nauck hatte 2015 am Krefelder Gymnasium am Moltkeplatz ihr Abitur abgelegt und spielte bis zu diesem Zeitpunkt beim Düsseldorfer HC, wo sie auch erste Erfahrungen in der höchsten deutschen Spielklasse sammeln konnte. Im Anschluss studierte sie mithilfe eines Stipendiums drei Jahre an der Universität von Delaware an der Ostküste der USA. Dort schloss sie ihren Bachelor in Business Administration and Management ab und spielte nebenbei für das Feldhockeyteam der Uni.

Nach ihrer Rückkehr aus den USA hatte Greta Nauck zunächst wieder beim DHC gespielt, da sie auch beruflich in der Landeshauptstadt tätig war. Aus vor allem persönlichen Gründen wechselte sie dann im Frühjahr in die Seidenstadt. Nun erhielt sie die Zusage für einen Masterstudiensplatz in der Hansestadt Hamburg und verlässt den CHTC in Richtung des Hockey-Hotspots an der Elbe.

„Greta hat sich bei uns schnell eingewöhnt und sich sehr wohl gefühlt. Dass sie nun weggeht, stimmt sie schon traurig. Aus beruflicher Sicht ist es aber natürlich mehr verständlich, da das Studium in Hamburg ihr neue Perspektiven eröffnet“, sagt Andre Schiefer zu der Situation. Mit der TG Heimfeld, dem Hamburger Polo Club und Klipper THC Hamburg kommen gleich drei der Ligakonkurrenten der Krefelder Damen in der 2. Bundesliga aus der Hansestadt, so dass ein baldiges Wiedersehen auf dem Platz nicht ganz ausgeschlossen ist. Zudem stellt Hamburg mit dem UHC Hamburg, dem Club an der Alster und dem Großflottbeker THGC drei weitere Teams in der 1. Liga, womit die Auswahl an möglichen Vereinen sich für Nauck mehr als ausreichend gestaltet.