Rudern: Herbstregatta mit 800 Ruderern

Rudern : Herbstregatta mit 800 Ruderern

Bereits zum 31. Mal veranstaltete der Regatta-Verein Niederrhein - ein Zusammenschluss sieben am Niederrhein beheimateter Rudervereine - auf dem Elfrather See seine Herbstregatta.

Angesichts des auch in diesem Jahr wieder gereichten kulinarischen Beiwerks machte auch die diesjährige Auflage ihrem Spitznamen "Reibekuchenregatta" wieder alle Ehre. Über 800 Aktive, die mit ihren 450 Booten aus ganz Nordrhein-Westfalen angereist waren und diesen Wettkampf zu einem letzten Test vor den in zwei Wochen in Hürth stattfindenden Landesmeisterschaften nutzten, bevölkerten an beiden Wettkampftagen die 1000 Meter lange Rennstrecke auf dem Gewässer im Krefelder Norden.

"Irgendwann muss man mal ausspannen", sagten Lisa Schmidla und Marlene Sinning. Die soeben von den Olympischen Spielen aus London zurück gekehrten Ruderinnen des Crefelder Ruderclubs griffen nicht selbst ins Geschehen ein, sondern verfolgten die Rennen vom Ufer aus. Dies galt auch für die Mitglieder der beiden Krefelder Achter, die sich mangels Konkurrenz für die am kommenden Wochenende in Hamburg anstehenden finalen Rennen der Herren- und Damenbundesliga schonen durften.

Sie alle sahen zahlreiche Siege ihrer Vereinskameraden. So zum Beispiel Paula Wlodarek. Die 17 Jahre alte Schülerin der Gesamtschule Kaiserplatz siegte nach langer Verletzungspause im Leichtgewicht-Juniorinnen-Einer der Leistungsgruppe I. Trainerin Sabine Tschäge konnte den Erfolg ihres Junioren-Achters bejubeln, der mit einer Bootslänge Vorsprung vor dem Boot aus Münster die Ziellinie passierte. Im Boot saßen Alexander Fassin, David Fieseler, Niclas Kiefer, Marc Leske, Michael Naß, Marian Quednau, Jonathan Rommelmann, Paul te Neues und als Steuermann Piet Pottkämper.
Und Walter Jansen, der Vorsitzende des CRC, freute sich, als ihm Bürgermeisterin Jutta Pilat den Teller für den erfolgreichsten Verein der beiden Regattatage überreichte. "In drei Wochen richten wir hier in Krefeld die Deutschen Sprintmeisterschaften aus", gab der starke Mann der Krefelder Ruderer bereits einen Ausblick auf das, was die Rudergemeinde in diesem Jahr in Krefeld noch erwartet.

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