Herbe Pleite für St. Töniser Frauen

Handball-Nordrheinliga : Herbe Pleite für St. Töniser Frauen

In der Handball-Nordrheinliga unterliegt das Team bei Fortuna Düsseldorf mit 27:39.

Nur zweimal waren die Frauen der Turnerschaft St. Tönis in der Handball-Nordrheinliga in dieser Spielzeit bislang weit entfernt von etwas Zählbarem. Beide Male hieß der Gegner Fortuna Düsseldorf. Nach der bereits deutlichen 23:31- Heimniederlage in der Hinrunde fiel die Schlappe am Sonntag im Rückspiel mit 27:39 (10:17) diesmal sogar noch ein wenig höher aus. Die klaren Resultate erzählen aber nicht die ganze Wahrheit, denn in beiden Fällen war die Turnerschaft keinesfalls derart unterlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt.

Auch am Sonntagmittag wehrten sich die St. Töniserinnen gegen den aktuellen Tabellenführer nach Kräften. Annalena Bandur hütete nach langer Pause erstmalig wieder den Kasten, zudem kehrten Sandra Ewert und Anna Greverath in den Kader zurück. Mit Rabea Brüren und Verena Wolf fehlten allerdings weiterhin zwei Führungsspielerinnen. Dennoch erwischten die Gäste einen formidablen Start und waren in den ersten 20 Minuten absolut ebenbürtig. „Wir haben uns im Training einige Dinge überlegt, die zunächst sehr ordentlich funktioniert haben. Vorne sind wir gut in die Kreuzbewegungen gekommen und im richtigen Moment in die Nahtstellen gegangen“, berichtete Trainerin Miriam Heinecke.

Gegen Ende der ersten Hälfte verlor die Turnerschaft leider die Stringenz in ihren Aktionen und die Düsseldorferinnen gaben nun eindeutig den Ton an. Insbesondere Torjägerin Eileen Neumann setzte den Gästen mächtig zu. Keine Deckungsvariante schien die Wucht der Gastgeberinnen aus dem Rückraum eindämmen zu können. Trotz des deutlichen Verlaufs gaben sich die St. Töniserinnen im zweiten Durchgang nie auf, schafften es gegen den sehr körperbetont agierenden Spitzenreiter jedoch nicht mehr, entscheidend zu verkürzen. „Am Ende ist das Ergebnis sicherlich einige Treffer zu hoch ausgefallen. Dies war vor allem den letzten drei Minuten geschuldet, als bei uns die Konzentration merklich nachgelassen hat. Dennoch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Düsseldorf hat eine starke Truppe und ich denke, dass sie auch am Saisonende ganz oben stehen werden“, bilanzierte Heinecke keinesfalls enttäuscht.

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