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Galopp: Hengst Eric gewinnt den Preis der Sparkasse

Galopp : Hengst Eric gewinnt den Preis der Sparkasse

6500 Besucher kamen gestern bei kühlem aber trockenem Wetter zu den Rennen in den Krefelder Stadtwald. Ein Heimsieg durch Erika Mäders Wallach Twain. Der Umsatz beträgt 141 612 Euro.

Der Hengst Eric aus dem Stall von Trainer Christian von der Recke aus Weilerswist gewann gestern auf der Galopprennbahn im Stadtwald mit dem belgischen Jockey Stephen Hellyn im Sattel den Großen Preis der Sparkasse Krefeld. Fünf Pferde waren zu dieser Gruppe III Prüfung angetreten. Favorisiert war Simba aus dem Stall von Andreas Wöhler. Mit dabei auch Mario Hofers Gruppesieger Nordico, der direkt nach dem Start das Kommando übernahm. Diese Führung hielt auch bis 200 Meter vor dem Ziel, doch dann wurde Nordico nach einem sehr offensiven Ritt seines Jockeys der Weg zu weit. Simba übernahm die Führung, doch auch Eric hatte sich an der Außenseite zügig verbessert und ging überlegen an Simba vorbei. Dieser Erfolg von Eric kam nicht von ungefähr. Am ersten Julisonntag hatte er beim Deutschen Derby in Hamburg bereits einen hervorragenden vierten Platz belegt.

In den ersten drei Rennen des Tages kamen die Favoritenwetter voll auf ihre Kosten. Lunar Prospect, der bereits beim Krefelder Renntag im Juli als Sieger durchs Ziel gegangen war, wurde von Andreas Helfenbein zu einem sicheren Erfolg gesteuert. 25:10 war eine lohnende Quote für alle Anhänger des niederländischen Wallachs. Und so ging es 30 Minuten später auch weiter. Die heiß favorisierte Stute Fata Morgana, trainiert in Bergheim vom ehemaligen Krefelder Jockey Jean-Pierre Carvalho, gewann sicher mit einer Länge gegen Mandino und Last Moment. Auf ihren Sieg, den Jockey Filip Minarek sicher stellte, gab es nur 17:10 Euro.

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Noch einen Euro weniger betrug die Siegquote in der folgenden Prüfung. Peter Schiergens Derbystarter Giant´s Cauldron (landete in Hamburg im Derby auf Platz 16) machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess und siegte mit acht Längen Vorsprung. Das vierte Rennen endete prompt mit einer Favoriten-Niederlage. Sine Tempore, wie der Sieger zuvor Giant´s Cauldron trainiert von Peter Schiergen, versagte auf der ganzen Linie und verschwand schon eingangs der Zielgeraden im geschlagenen Feld. Davon profitierte ausgerechnet Peter Schiergens Sohn Dennis, der im Sattel von Prevail zu einem überraschenden Sieg kam. Da hinter Prevail weitere Außenseiter auf den Plätzen folgten, zahlte die Viererwette 28.000 Euro für 10 Euro Einsatz.

Erika Mäder war gestern nicht anwesend, da sie zeitgleich im französischen Deauville ihren Star-Meiler Red Dubawi sattelte. Der Wallach wurde dort in einem Fünf-Pferde-Rennen Fünfter, das allerdings knapp geschlagen. Diese Platzierung wurde immerhin mit 17 000 Euro belohnt. Die Abwesenheit der Trainerin hinderte ihren Wallach Twain nicht daran, das fünfte Rennen zu gewinnen. Sein Jockey Maxim Pecheur sparte an der Innenseite so manchen Meter und rang im Endkampf keinen Geringeren nieder als Altmeister Andreas Helfenbein. Beendet wurde der Renntag durch den Sieg von Nasrine. Die Stute setzte sich in einem harten Endkampf gegen die beiden Favoriten Laudation und Kim Groom durch. Großen Anteil am Erfolg hatte Jockey Filip Minarik, der damit seinen zweiten Tagestreffer landete. Der Umsatz des Renntages beträgt 141.612 Euro.

(RP)