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Handball-Zweitligist HSG Krefeld verpflichtet Steffen Hahn vom MTV Dinslaken

Handball : HSG Krefeld verpflichtet Steffen Hahn aus Dinslaken

Die HSG Krefeld, die in der kommenden Saison in der Dritten Liga spielt, treibt die personellen Planungen weiter voran.

(F.L.) Die Rechtsaußenposition bei der HSG Krefeld für die kommende Spielzeit ist besetzt. In Steffen Hahn, der vom Nordrheinligist MTV Rheinwacht Dinslaken an den Glockenspitz wechselt, kommt dabei ein interessanter Spieler, auf den speziell der sportliche Leiter der Eagles, Stefan Nippes, große Stücke hält. „Ich habe vor etwa fünf Jahren gegen Steffen gespielt und sah, dass er ein großes Talent ist. Schon damals sagte ich mir, dass er einer der ersten Spieler ist, die ich verpflichten würde, wenn ich einmal in eine solche Position komme“, sagt Nippes.

Der 24-jährige Linkshänder war der erste Spieler, mit dem zur Vorbereitung auf die kommende Spielzeit von den HSG-Verantwortlichen direkt Kontakt aufgenommen wurde. „Steffen ist nicht nur offensiv ein guter Spieler, er ist auch in der Abwehr aufgrund seiner Länge sowie mit seiner knallharten und aggressiven Spielweise sehr wichtig. Er kann neben der Außenposition auf der Halbposition verteidigen, was durchaus ungewöhnlich ist. Insgesamt ist er ein ganz anderer Spielertyp als zum Beispiel Mike Schulz, mit dem er das Gespann auf rechts bilden wird. Das macht uns als Team variabler und schwerer auszurechnen“, freut sich Nippes über den Neuzugang.

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Der mit einer Länge von 1,97 Meter und 102 Kilogramm schwere, geradezu hünenhafte Hahn freut sich ebenfalls auf die neue Aufgabe und die Herausforderung. „Ich möchte gern noch einmal einen professionelleren Weg einschlagen. Dafür ist Krefeld ein sehr guter Ort. Außerdem möchte ich mir beweisen, wozu ich sportlich in der Lage bin. Natürlich steht in Krefeld ein Umbruch an, aber mit den Leuten, von denen ich bisher weiß, dass sie kommen, können wir eine sehr gute Rolle in der dritten Liga spielen. Ich komme aus der Regionalliga und kann befreit aufspielen und mich Woche für Woche weiter entwickeln. Das ist für mich ein gewaltiger Bonus und ich freue mich sehr darüber. Es wäre ein Traum für mich, noch einmal in der zweiten Bundesliga zu spielen, denn ich habe schon bei TuSEM Essen kurze Erfahrungen gesammelt“, sagt der gebürtige Dinslakener, der Elektrotechnik an einer Fachschule studiert.

Das der Wechsel überhaupt erst zustande kam, lag an seinem alten Verein MTV Dinslaken, der den Vertrag mit Hahn auflöste, um ihm keine Steine für höhere Aufgaben in den Weg zu legen, wofür Hahn sehr dankbar ist.