Handball-Verbandsligist TS Grefrath feiert ersten Auswärtssieg

Handball: TS Grefrath gelingt erster Auswärtssieg

Weniger erfreulich verlief es dagegen beim TV Vorst, der beim Tabellenführer in Hiesfeld nicht viel zu vermelden hatte.

Turbulenter hätte der erste Auswärtssieg der Saison für die Turnerschaft Grefrath kaum sein können. In einem wahren Offensivspektakel bezwang die Mannschaft von Trainer Michael Küsters den Tabellenletzten TV Korschenbroich mit 37:34. Reichlich Tempo und viele Treffer bestimmten die Szenerie, wobei Küsters vom Gegner angetan war: „Korschenbroich ist keinesfalls wie ein Schlusslicht aufgetreten. Glücklicherweise haben wir im Angriff stets die richtigen Lösungen gefunden.“ Obwohl sie seit Mitte Dezember kein Pflichtspiel mehr hatten, reichte es für Adler Königshof II zu einem lockeren 33:15-Heimsieg gegen den SV Straelen. Lediglich in der Anfangsphase machte sich der fehlende Rhythmus ein wenig in der Offensive bemerkbar. Dafür lieferte die Abwehr über die gesamten 60 Minuten eine nahezu perfekte Leistung ab. „Nach einer so langen Unterbrechung hätte ich eher auf einen schmutzigen Arbeitssieg spekuliert“, bilanzierte Trainer Bodo Leckelt zufrieden.

Die Turnerschaft St. Tönis hat es dagegen nicht geschafft, den Schwung aus den letzten Partien mit ins neue Jahr zu nehmen. Nach sechs Siegen in Serie erwischte es die Mannschaft von Trainer Zoran Cutura in Duisburg bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen. eim 20:28 wollte der Turnerschaft auf beiden Seiten des Feldes nicht wirklich viel gelingen. Hinten fehlte die Stabilität und vorne die Durchschlagskraft gegen aggressive Hausherren. „Das war womöglich unsere bislang schlechteste Saisonleistung“, stellte Cutura nüchtern fest. Weniger erfreulich war auch das Ergebnis des TV Vorst beim Liga-Primus TV Jahn Hiesfeld. Letztendlich war die Mannschaft von Trainer Dominique Junkers bei der 26:37-Niederlage chancenlos. Formidable erste zehn Minuten brachten den Gästen trotz eines 6:6 nicht die nötige Sicherheit. Im weiteren Verlauf fehlte den Vorstern komplett der Zugriff in der Deckung. Daneben ließ auch die Körpersprache phasenweise nichts Gutes erahnen. „Wir können zwar mit der Pleite leben, die Einstellung gilt es allerdings zu bemängeln“, resümierte der Übungsleiter.

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