Handball-Drittligist HSG Krefeld bietet Zweitligist Bayer Dormagen Paroli

Handball-Testspiel : HSG bietet Dormagen lange Paroli

Am Ende unterliegen die Krefelder im Testspiel dem Zweitligisten mit 23:26.

Im letzten Testspiel vor Rückrundenbeginn am Freitag unterlag die HSG Krefeld gestern Abend in der Glockenspitzhalle mit 23:26 (12:10) gegen Zweitligist Bayer Dormagen. An der Seitenlinie der Gäste begrüßten die Eagles in Dusko Bilanovic ihren Coach der Vorsaison. Der Serbe hatte in der Pause den abstiegsbedrohten Aufsteiger übernommen.

Die Eagles ließen zunächst den aus der Hinrunde gewohnten Spielfluss vermissen und leisteten sich einige freie Fehlwürfe. So lagen sie schnell mit 3:7 zurück. Dann aber berappelten sich die Hausherren und kamen, gestützt auf ihren einmal mehr starken Kapitän Marcel Goerden, der gleich vier Tore bis dahin erzielte, auf 8:9 heran. Beide Trainer wechselten nun vermehrt und die Eagles kamen damit offenkundig besser zurecht und gingen mit 12:10 in Führung. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Halbzeit. „Wir mussten uns zunächst an das Niveau gewöhnen, gerade die Torhüter. Der Leistungsunterschied zur zweiten Liga ist spürbar. Danach sah es aber von uns schon gut aus“, sagte HSG-Trainer Ronny Rogawska.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer dann den schnellen Ausgleich und wenig später gar die Führung der Gäste. Die Krefelder aber hielten dagegen und es entwickelte sich eine interessante Begegnung. Die Gastgeber zeigten sich nun zwar durchaus spielfreudig, leisteten sich aber gerade über Außen zu viele freie Fehlwürfe. Diese sowie einige Unkonzentriertheiten im Abspiel sorgten am Ende dafür, dass der Gast sich entscheidend absetzte.

„Wir wollten einen guten Test gegen einen guten Gegner und das ist wichtig für uns“, sagte Rogawska. Sein Dormagener Widerpart befand: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Es gab einiges Gutes, aber auch Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Ich hoffe, in der nächsten Saison sehen wir uns in der zweiten Liga.“ Beide Trainer sprachen von einem intensiven und kampfbetonten Spiel. „Es war einfach guter Handball. Da geht auch einmal das ein oder andere Trikot kaputt“, befand Rogawska mit einem Schmunzeln.

HSG: Nippes, Jäger, Keutmann – Schiffmann (1), Woestmann (1), Goerden (4), Roosna (1), Vonnahme (3), Gentges (3), Kuhfuß (1), Liesebach, Hansen (4), Zimmermann (2), Ciupinski, Brüren (3/1), Hampel, Jagieniak

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