Galopprennen: Packendes Duell im Championatskampf auf der Bahn im Krefelder Stadtwald

78 Pferde genannt : Packendes Duell im Championatskampf

Der erste Start beim August Biebricher Renntag erfolgt am Freitag bereits um 12.15 Uhr auf der Galopprennbahn im Stadtwald. 78 Pferde wurden genannt.

Frühaufsteher sind gefragt, wenn am morgigen Freitag auf der Rennbahn im Krefelder Stadtwald sieben Galopprennen entschieden werden. Die Boxen zum ersten Rennen öffnen sich nämlich bereits um 12.15 Uhr. Der Grund für diesen ungewöhnlichen Renntag und den frühen Veranstaltungsbeginn: Die ersten drei Rennen aus dem Krefelder Stadtwald werden live in die rund 10.000 Anahmestellen des führenden französischen Wettanbieters PMU übertragen. Der finanzielle Erlös daraus sichert dem Krefelder Rennclub diese Veranstaltung.

Es hat zu diesem vorletzten Jahrestermin im Krefelder Rennjahr eine wahre Starterflut gegeben. Die sieben Rennen sind voll besetzt, insgesamt wurden 78 Pferde genannt. Darunter auch wieder zahlreiche Gastpferde aus Belgien und den Niederlanden.

Der Championatskampf der Jockeys ist bei jedem Renntag ein wichtiges Thema. Derzeit steht es zwischen Bauyrzhan Murzabayev und Maxim Pecheur 94:88 Jahreserfolge. Beide Reiter steigen am Freitag im Stadtwald oft in den Sattel, ihre Ritte sollte man sich fürs Wetten merken. Gleich im ersten Rennen kann Maxim Pecheur den Rückstand auf Bauyrzhan Murzabayev verkürzen. Während Pecheur die frische Siegerin Shambhala reitet, hat Murzabayev keinen Ritt.

Der in der Nähe von Magdeburg, ansässige Trainer Frank Fuhrmann, der zuletzt in Krefeld erfolgreich war, ist im zweiten Rennen mit gleich vier Pferden vertreten. Er hat beide führenden Jockeys für seine Pferde verpflichtet. Für Rateel hat er Bauyrzhan Murzabayev vorgesehen, Maxim Pecheur sitzt auf der dreijährigen Parion. Die Stute gab bei ihrem Deutschlanddebüt in Hoppegarten als Zweite gleich eine starke Vorstellung, während Rateel am letzten Krefelder Renntag erfolgreich war. Aber den beiden Fuhrmann-Schützlingen stellen sich unter anderem einige Sprint-Spezialisten aus den Niederlanden und Belgien in den Weg.

Die Krefelder Trainingszentrale könnte auf der Heimatbahn ebenfalls erfolgreich sein. Im dritten Rennen ist das Stadtwald-Quartier von Erika Mäder durch den fünfjährigen Wallach Power Bullit vertreten. Der Bursche läuft einem diesjährigen Erfolg förmlich hinterher. Vielleicht klappt es nun unter Jockey Martin Seidl auf der Heimatbahn. In der sechsten Tagesprüfung sattelt Mario Hofer mit Gypsy Music eine sehr chancenreiche Kandidaten. Die dreijährige Stute war zuletzt Zweite auf der Sandbahn in Honzrath, nun könnte sie an der Reihe sein. Der italienische Jockey Michael Cadeddu, der in diesem Jahr zumeist die Hofer-Pferde reitet, schwingt sich in den Sattel von Gypsy Music.

Die fünfte Tagesprüfung ist mit 7.000 Euro das höchstdotierte Rennen des Tages. In diesem über 1.300 Meter führenden Ausgleich III rücken mit der frischen Kölner Siegerin Circuskind und Casinomaster zwei Favoriten aus dem Stall von Frank Fuhrmann in die Startboxen ein. Maxim Pecheur reitet Circuskind, mit der er zuletzt in Köln erfolgreich war, während Michael Cadeddu im Sattel von Casinomaster sitzt. Bauyrzhan Murzabayev reitet den aus Hannover von Christian Sprengel entsandten chancenreichen Bishapur.

Mit dem Start des siebten Rennens, in dem sich Bauyrzhan Murzabayev und Maxim Pecheur einen weiteren Fight liefern, klingt der Renntag um 15.15 Uhr aus.

Am Sonntag, 10. November, endet das Krefelder Rennjahr mit der Veranstaltung rund um das Herzog von Ratibor-Rennen.

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