Fußball-Landesliga : Teutonia will sich mit einem Sieg Luft verschaffen

(uwo) Nach der unglücklichen Niederlage gegen Tabellenführer Cronenberger SC war die Enttäuschung bei Teutonia St. Tönis natürlich riesengroß. Denn trotz großem Kampf reichte es bekanntermaßen durch einen Treffer in der Nachspielzeit nicht zum verdienten Punkt.

Doch diese Niederlage ist Schnee von gestern. „Wir müssen nach vorne schauen und zusehen, dass wir weitere Punkte holen“, sagt Trainer Bekim Kastrati vor dem morgigen Auswärtsspiel bei der zuletzt zweimal in Folge siegreichen 2. Mannschaft des TSV Meerbusch. Anstoß am Windmühlenweg ist um 14.30 Uhr.

Für Teutonia St. Tönis geht es weiterhin darum, die Konkurrenz auf Abstand zu halten oder möglichst den Vorsprung auf die Abstiegszone auszubauen. Bei 21 Punkten beträgt der Vorsprung auf die gefährdete Zone gerade einmal vier Punkte. Der größere Druck dürfte allerdings beim TSV liegen, der mit 17 Punkten noch nötiger auf Punkte angewiesen ist. Nicht nur deshalb erwartet Kastrati einen schwer zu bespielenden Gegner: „Man weis ja auch nie, ob jemand von der 1. Mannschaft herunter kommt. Dazu kommt der kleine Platz.“

Die Trainingswoche gestaltete sich für Kastrati uns sein Team nicht so einfach. Krankheitsbedingte und verletzungsbedingte Ausfälle machten einen Strich durch die Trainingspläne. Trotzdem sieht der ehemalige Profi seine Mannschaft gut vorbereitet: „Die Mannschaft ist gut drauf. Wir werden auf jeden Fall versuchen, die drei Punkte mitzunehmen um aus dem Schlamassel heraus zu kommen. Denn mit einem Sieg bist Du erst mal unten raus. Und bei einer Niederlage hängst Du voll im Abstiegskampf. Das wollen wir vermeiden. Ich bin aber zuversichtlich. Meine Mannschaft hat eine tolle Mentalität.“ Verzichten muss Kastrati auf den beständigen Kai König, der aus beruflichen Gründen zwei Wochen nicht zur Verfügung steht. Sorgen bereitet Jan Siebe, der in der Defensive ebenso unverzichtbar ist wie König. Dazu steht Stefano Borges in den kommenden drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung. Hiroya Takamatsu, der in den letzten Wochen zu den Leistungsträgern gehörte, ist bereits zurück in seiner japanischen Heimat.

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