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Fußball: SV und Teutonia II trennen sich im letzten Derby von St. Tönis 2:2

Fussball-Kreisiga A : Marius Panzer trifft im Derby zwei Mal

Derbys sind das Salz in der Suppe. Doch genau solch ein Orts-Derby wird es in St. Tönis nicht mehr geben. Im letzten trennen sich der SV und Teutonia II verdientermaßen schiedlich-friedlich 2:2.

Knapp 300 Zuschauern, darunter natürlich auch die spielfreie Aufstiegskonkurrenz aus Hüls, die nächste Woche an der Gelderner Straße gastiert, wollten in der Fußball-Kreisliga A das letzte Derby zwischen Teutonia St. Tönis II und dem SV St. Tönis sehen. In Kürze werden beide Clubs bekanntlich zum SC St. Tönis fusionieren. Die Ausgangslagen waren klar: Für den in jüngster Vergangenheit etwas aus der Spur geratenen Spitzenreiter SV, dessen klarer Vorsprung merklich geschrumpft ist, war ein Sieg fast Pflicht. Und die Teutonen? Bei ihnen waren zuletzt Auflösungserscheinungen unverkennbar. Aber sie rissen sich am Riemen – plötzlich waren Spieler wieder da, die man schon lange nicht gesehen hatte –, boten Paroli und beim Abpfiff des guten Schiedsrichters Jaroslaw Sobisz (Viktoria Krefeld) stand ein gerechtes 2:2 (1:1) zu Buche.

Dabei begann für das Wolf-Team alles nach Plan. Nach einem Rückpass der Platzherren war Marius Panzer zur Stelle und netzte ein (8.). Aber von nachlegen war danach, ähnlich wie in der Partie in Hüls, wenig zu erkennen. Ganz im Gegenteil: Den Teutonen bot sich eine Dreifachchance, bei der Keeper Wesley Klyssek mit vereinten Kräften einen Einschlag verhinderte (17.). Bei dem anschließenden Spielverlauf kam der Ausgleich dann aber kaum überraschend. Wieder lief eine Aktion über die rechte Seite und Youngster Philipp Kösters vollendete (41.). Mike Falcone, der in der kommenden Spielzeit wie die mit in der Startelf stehenden Luke Heidrich und Fabian Kempkens für den VfL Tönisberg spielen wird, legte zum 2:1 vor (58.). Danach reagierte der SV allerdings perfekt und erneut war Panzer erfolgreich (62.). Hernach war die Begegnung ausgeglichen, wobei der eigentlich erwartete Schlussspurt des SV, auf dem natürlich mehr Druck lastete, ausblieb. Ein Kopfball von Daniel Heinen, für diese Partie wegen eines privaten Termins aus Italien zurückgekommen, köpfte im Anschluss an einen Freistoß vorbei (81.).