SpVg. Schonnebeck kommt SC St. Tönis will die schwarze Serie endlich beenden

St. Tönis · Im neuen Jahr soll manches noch besser werden – vor allem ergebnistechnisch. Denn Fußball-Oberligist SC St. Tönis hat nicht immer schlecht gespielt, wartet aber seit dem 16. Oktober auf einen Sieg.

 Wartet darauf, dass der Knoten endlich platzt: Trainer Alexander Thamm.

Wartet darauf, dass der Knoten endlich platzt: Trainer Alexander Thamm.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Stefan Brauer

Mit einwöchiger Verspätung, bedingt durch die Absage der Partie in Cronenberg, steigt der SC St. Tönis am Sonntag in die Meisterschaft ein. Der Fußball-Oberligist empfängt um 15 Uhr den Tabellenachten SpVg. Schonnebeck. Im Hinspiel setzte sich der SC äußerst glücklich mit 2:1 gegen die schwach gestarteten Gäste durch, die aus den ersten sieben Spielen nur drei Punkte holten. Doch danach ging es für die Mannschaft von Trainer Dirk Tönnies stetig bergauf und sie setzte sich auch im ersten Spiel des Jahres deutlich mit 4:1 gegen Union Nettetal durch. „Für mich war Schonnebeck vor der Saison einer der Geheimfavoriten“, sagt SC-Trainer Alexander Thamm vor der Begegnung und sieht sich angesichts der Punktausbeute der Gäste nach ihrem misratenen Start in seiner Einschätzung durchaus bestätigt. „Das ist zum Auftakt ein dickes Brett, das wir bohren müssen. Aber wir freuen uns darauf, dass es nach der Vorbereitung wieder um Punkte geht.“

In der Tabelle wurde es für die Blau-Gelben mit Blick auf die Abstiegszone nochmal einen Hauch enger, weil der eine oder andere Kontrahent am letzten Wochenende punkten konnte. Der einst komfortable Vorsprung schmolz auf einen Punkt. Ungeachtet dessen spiegelt das Gros der Tabelle die Ausgeglichenheit der Liga wider, in der sich die mit einem Spiel im Rückstand liegenden Gastgeber unterm Strich bisher gut behaupteten. Dass die sieben Spiele währende Serie ohne Sieg (fünf Unentschieden) eine bessere Ausgangslage verhinderten, dürfte auch Thamm noch heute wurmen. Daher richtet sich der Blick des 39-Jährigen nur nebenbei zur Konkurrenz und primär auf seine eigene Mannschaft: „Wir wollen uns weiterhin auf das konzentrieren, was wir selber beeinflussen können.“

Worauf der SC-Trainer keinen Einfluss hat, sind Ausfälle. Neben den Langzeitverletzten Pascal Regnery und Branimir Galic stehen Simon Sell (Corona), Nils Macvan (Nasenbeinbruch) und Philip Magoley nicht zur Verfügung. Den Neuzugang vom wesftfälischen Landesligisten Kirchhörder SC, der auf beiden Außenbahnen einsetzbar ist, setzen Knieprobleme außer Gefecht. Macvan soll in der kommenden Woche das Training wieder aufnehmen können. Dazu stehen hinter den Einsätzen von zwei Akteuren dicke Fragezeichen: Luca Esposito ist seit dem Hallenauftritt angeschlagen und Johann Noubissi Noukumo hatte nach einem Tritt im Testspiel gegen den OSV Meerbusch noch muskuläre Probleme. Ob es am Sonntag für einen Einsatz reicht, wusste Thamm noch nicht abschließend einzuschätzen.

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