Fußball-Oberliga Teutonia St. Tönis mit gestärktem Selbstvertrauen

St. Tönis · Nach dem Kantersieg beim Schlusslicht 1. FC Mönchgladbach will der Fußball-Oberligist auch am Mittwoch auch bei der Ratinger Spielvereinigung Germania 04/19 punkten. Die Hoffnungen ruhen dabei erneut auf Samed Yesil.

 Samed Yesil (links) traf in Mönchegladbach vier Mal und bereitete drei weitere Tore vor.

Samed Yesil (links) traf in Mönchegladbach vier Mal und bereitete drei weitere Tore vor.

Foto: Heiko van der Velden

Durch den 7:0-Kantersieg beim 1. FC Mönchengladbach hat Teutonia St. Tönis wichtige Punkte gesammelt, um sich vor Beginn der Abstiegsrunde ein Polster zu verschaffen. Geht man von sechs Absteigern aus, beträgt der Vorsprung derzeit mickrige zwei Punkte. Die Situation ist also nach wie vor kritisch und zeigt, wie wichtig der Sieg am zurückliegenden Sonnabend war.

Vier Spiele bleiben dem Oberligisten noch, um sich etwas abzusetzen, damit der Druck in der Abstiegsrunde nicht allzu hoch wird. Den Auftakt läutet am Mittwoch Abend das Nachholspiel bei Ratingen 04/19 ein, dass um 19.30 Uhr im Sportpark Ratingen auf Kunstrasen stattfindet. Am Sonntag ist der FSV Duisburg in St. Tönis zu Gast bevor es zum VfB Hilden geht. Abschließend trifft Teutonia zuhause auf den SC Velbert.

„Zwölf Punkte sind noch zu vergeben. Unser Ziel ist natürlich, so viele wie möglich einzufahren.“ In Ratingen würde Trainer Josef Cherfi gerne schon damit anfangen, er weiß aber auch um die Stärke des Gegners: „Ratingen ist ähnlich gut wie Monheim. Aber ich bin zuversichtlich, was die Art und Weise angeht, wie wir das Spiel angehen. Wir müssen dabei konzentriert zu Werke gehen und die Chancen, die sich bieten, auch nutzen.“

In dieser Hinsicht zeigte sich seine Elf in Mönchengladbach beim überraschend glatten Erfolg auf einem guten Weg. Allen voran Samed Yesil, der gleich viermal erfolgreich war und auf dem sicher auch heute einige Hoffnungen ruhen. Das nötige Selbstvertrauen sollte also im Gepäck sein, wobei Cherfi die Ausbeute gegen das Schlusslicht als Ergebnis dessen sieht, dass sich die Mannschaft auch wieder mehr Chancen erspielt, als es im letzten Jahr noch der Fall war.

Personell dürfte es kaum Veränderung geben. Luca Espostio stößt nach einer im Spiel gegen Monheim erlittenen Fleischwunde wieder zum Kader. Simon Kuschel und Hiroya Genda nahmen in dieser Woche nach überstandener Verletzung das Training wieder auf. Für einen Sprung in den Kader reicht es aber für beide natürlich noch nicht. Burhan Sahin sitzt nach wie vor seine Sperre ab.

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