Fußball-Kreisligist Willich ist stark unter Druck

Fußball : Absteiger VfL Willich ist stark unter Druck

Nach zwei Niederlagen in Folge droht dem Theißen-Team im Rennen um den sofortigen Wiederaufstieg in der Fußball-Kreisliga A ein frühes Aus.

Wie geht es beim Vorjahresabsteiger VfL Willich, der sich den direkten Wiederaufstieg auf die Fahnen geschrieben hatte, weiter? Diese Frage stellt sich vor der Partie bei der Zweiten des VfR Fischeln, die mit Platz acht bisher alle Erwartungen erfüllt hat. „Wir müssen unbedingt gewinnen. Allerdings rätseln wir immer noch, warum wir vergangenen Sonntag nach der besten ersten Halbzeit der Saison das Gipfeltreffen mit Vorst noch in den Sand gesetzt haben“, meint Trainer Andre Theißen. Weiter ersetzt werden muss der gesperrte Mike Schulze. Bei den Gastgebern fehlen Tobias Pütz, Oliver Kogge, Torjäger Tobias Künzer (alle verletzt), Keita Sato und Aschraf Khader (Urlaub). Außerdem wird sich kurzfristig entscheiden, ob Christian Hollender nach langer Pause wieder eingreifen kann. VfR-Trainer Sebastian Suski sagt: „Wir sind bestens gestartet, hatten dann aber einen Durchhänger. Dies ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass wir den Ausfall von vier Leistungsträgern nicht kompensieren können. Für Sonntag spekuliere ich schon damit, dass vielleicht der ein oder andere Akteur aus der Ersten runter kommt.“

Dem SV Vorst bietet sich die große Möglichkeit, neuer Tabellenführer zu werden, wenn er im Heimspiel die zuletzt zwei Mal in Folge erfolgreiche TSF Bracht besiegt. Und das deshalb, weil Spitzenreiter TSV Kaldenkirchen bereits eine Begegnung mehr absolviert hat und dieses Mal spielfrei ist. Ob SV-Trainer Marcel Fischbach wieder auf Rotation setzt, bleibt sein Geheimnis. Aber dass er dazu überhaupt in der Lage ist, spricht für seinen großen und ausgeglichenen Kader, um den ihn viele Konkurrenten beneiden. Die Grenzler sorgen sich um die Abwehrspieler Patrick Houben und Sebastian Maske. Auch der Einsatz von Brandon Turner ist nicht sicher.

Trainer Graziano Ruggeri, im zweiten Jahr in Bracht in Amt und Würden, und vorher für die A-Junioren des SC Bayer Uerdingen verantwortlich, stellt fest: „Wir haben in ver vorigen Saison beide Spiele gegen Vorst gewonnen, und haben gegen einen solchen Gegner nichts zu verlieren. Daran ändert wenig, dass ich eventuell drei Stammkräfte ersetzen muss.“

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