Fußball-Kreisligist VfL Willich steht vor dem direkten Wiederaufstieg

Fußball-Kreisliga : VfL Willich steht vor dem direkten Wiederaufstieg

Der SV Vorst will in der Fußball-Kreisliga A nach dem Aufstieg auch den nächsten Schritt zur Meisterschaft machen.

Es müsste schon viel zusammenkommen, wenn nicht am Sonntag gegen 16.45 Uhr der VfL Willich nach dem SV Vorst als zweiter Aufsteiger der Fußball-Kreisliga A durchs Ziel geht. Denn keine Aufgabe in dieser Saison ist von der Papierform her leichter, als die gegen den bei der Theißen-Auswahl gastierenden Absteiger SC Waldniel II, der nur ein einziges Mal den Platz nicht als Verlierer verließ. „Wir wollen und werden den letzten Schritt tun. Sowohl die Vorbereitung als auch alle anderen Abläufe bleiben unverändert und wir werden das Spiel so angehen, wie alle anderen vorher“, meint der scheidende VfL-Trainer. Personell ändert sich gegenüber der Vorwoche nichts. Etwas angeschlagen ist Benny Wirth.

Tabellenführer SV Vorst kann in der Begegnung beim SC Waldniel wieder mit den zuletzt fehlenden Timo Kannenberg, Daniel Weyers, Nick Schreiber und Roger Claessen rechnen. Dafür ist neben Dario Kezic der privat in Berlin weilende Florian Leuschner nicht dabei. Trainer Marcel Fischbach sagt: „Wir wollen jetzt natürlich, nachdem der Aufstieg perfekt ist, auch Meister werden. Deswegen ist weiter Vollgas angesagt.“ Alle Spekulationen rund um den Aufstieg könnten ad acta gelegt werden, wenn der Dritte Kaldenkirchen vom Bockumer Prozessionsweg nicht die drei Zähler mitnehmen würden.

Neben diesen drei Partien steht der Abstiegskampf im Blickpunkt. Der Linner SV ist spielfrei und muss höchstwahrscheinlich mit ansehen, wie die Konkurrez punktet und sich die eigene Lage somit verschlechtert.

Kaum noch Hoffnung auf Rettung besteht bei TuS Gellep nach der vergangenen Niederlage nach großem Kampf beim FC Hellas Krefeld. „Würden mal alle Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, ihre noch ausstehenden Spiele so engagiert in Angriff nehmen wie Hellas. Da ging es mir erheblich besser und unsere Chancen wären größer“, sagt der scheidende TuS-Trainer Willi Conrads vor der Begegnung beim SC Union Netettal II. Außerdem gibt es noch zwei zusätzliche Probleme für die Auswahl um Spielführer Martin Matuschek: Philipp Held fällt gesperrt aus, und der Gegner ist selbst noch nicht auf der sicheren Seite, weil er, wie die Gelleper, am letzten Spieltag spielfrei ist.

Einen Zähler, um ganz sicher zu gehen, benötigt Viktoria Anrath noch, um die Spielzeit ganz abhaken zu können. In jüngster Vergangenheit lief es nach dem tollen Zwischenspurt nicht mehr so optimal. Wird bei dem drei Punkten schwächer platzierten Nachbarn OSV Meerbusch etwas mitgenommen, wäre alles geregelt. Andererseits hilft dem gastgebenden Reale-Team nur ein Sieg weiter. Anrath muss auf den gesperrten David Zischewski verzichten, der vorigen Sonntag Rot sah.

Ähnlich wie in Anrath ist die Situation in Hinsbeck. Die Mannschaft legte eine starke Rückrunde hin, hat den Klassenerhalt immer noch nicht geschafft, kann aber nun mit einem Sieg gegen den VfR Fischeln II das Tüpfelchen auf das i setzen.

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