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Fußball-Kreisligist SV Hüls erwartet Viktoria Anrath zum Kellerduell

Fußball-Kreisliga A : Duell der Kellerkinder in Hüls

Das Team von Andre Wienes erwartet Viktoria Anrath. Spitzenreiter SV Vorst hat bei Fischeln II noch etwas gutzumachen.

Durch die erst nach der Relegation in den Fußball-Bezirksligen feststehende Anzahl an Absteigern in die Kreisliga A – es können vier oder fünf sein – hat schon frühzeitig ein ziemliches Hauen und Stechen eingesetzt. Nach jedem Spieltag verändert sich die Tabelle um viele Positionen, wobei sich im hinteren Drittel zuletzt vor allen Dingen Gellep, Anrath und Meerbusch Luft verschafft haben. Dies trifft auch auf den Linner SV zu, der nach dem ersten Saisondrittel die schlechteste Ausgangsposition gehabt hatte. Dagegen wird die Lage für den Hülser SV immer prekärer. Allerdings können verschiedene Mannschaften, die sich jetzt noch in sicheren Gefilden befinden, durchaus auch mit hinten reinrutschen.

Deshalb gilt der Partie zwischen dem Hülser SV und Viktoria Anrath die besondere Aufmerksamkeit. Bis auf den seit über einem Jahr verletzten Torjäger Matthias Dohmen, dessen Leidenszeit in Kürze vorbei sein sollte (er trainiert schon wieder mit), haben die Platzherren alle Mann an Bord. „Ein Blick auf die Tabelle sagt alles“, lautet das kurze Statement von Trainer Andre Winkels. Und sein Gegenüber, der Anrather Ferhat Arslanoglu, bei dem sich die oft schwache Trainingsbeteiligung verbessert hat und Zugang Arda Yavus immer wichtiger wird, meint: „Unser Kader komplettiert sich mehr und mehr, und die Ergebnisse werden prompt besser. Wir stehen erstmals in dieser Spielzeit auf einem Nichtabstiegsplatz, was auch nach der Begegnung so sein soll.“

Der SV Vorst hat bisher von 21 Spielen 17 gewonnen, einmal verloren (1:3 in Nettetal II) und drei Mal die Punkte geteilt. Und zu den Glücklichen, die gegen den souveränen Spitzenreiter nicht verloren haben, zählt die Fischelner Zweite, die im Hinspiel, obwohl klar an die Wand gespielt, durch Tobias Pütz in der Nachspielzeit noch ein 1:1 rettete. Und Pütz ist im Gegensatz zur Vorwoche, wo er Dienst bei der Feuerwehr hatte, dieses Mal wieder dabei. Dafür aber muss Trainer Sebastian Suski auf Robin Schöps (fünfte Gelbe), Tobias Künzer, Efe Eyibak (beide Urlaub), Keita Sato (verletzt) und Pascal Hingst (Grippe) verzichten. „Wir treffen auf einen Gegner, der uns alles abverlangen wird“, sagt Suski. Klar ist auch für ihn, dass seine Defensive besser stehen muss. In den letzten vier Begegnungen gab es nämlich immer jeweils drei Gegentreffer. Und da kann man beim Abpfiff kaum noch die Nase vorn haben. Bei den Vorstern fehlen neben Yasin Tastemürlü (Schulterblessur) weiter Roger Claessen (Fußbruch) und Felix Quade (Urlaub).

Schützenhilfe für die hiesigen Abstiegsaspiranten könnten der SC Schiefbahn und der TSV Bockum leisten. Die Klinger-Auswahl erwartet die Hinsbecker und hat die zuvor gesperrten Keeper Andreas Dominik und Manuel Zander wieder dabei. Rehabilitieren kann sich die Rogge-Elf für zwei Niederlagen in Folge, wenn es am Prozessionsweg in Bockum gegen die TSF Bracht, durch das Aufbäumen am Tabellenende mittlerweile auf den vorletzten Platz zurückgefallen, wieder ein Erfolgserlebnis gibt.