Fußball-Kreisligist Schiefbahn hilft nur ein Sieg

Fußball: Dem SC Schiefbahn hilft nur ein Sieg weiter

Am Samstag erwartet das Klinger-Team den sechs Punkte besser im Rennen liegenden Tabellenzweiten TSV Kaldenkichen.

Reichlich Gebrauch vom flexiblen Spielplan machen am 17. Spieltag der Fußball-Kreisliga A die beteiligten Protagonisten. Dreimal geht es schon heute Abend um Punkte und Tore. So gastiert unter anderem Spitzenreiter SV Vorst bei Rhenania Hinsbeck. Samstag ist der SC Schiefbahn am Zug (17 Uhr), abschließend werden fünf Begegnungen zu unterschiedlichen Anstoßzeiten am Sonntag angepfiffen. Eine Entwicklung, die nicht bei allen Beteiligten auf Zustimmung stößt, weil diesbezüglich fast überall private und berufliche Dinge neben den Platzbelegungen koordiniert werden müssen.

„Personell alles an Bord“, meldet Trainer Marcel Fischbach vom SV Vorst vor dem unbequemen Gang zu den Grenzlern, die im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren diese Mal schon in der Hinrunde fleißig punkteten. „Nach und nach kommen bei uns auch die jungen Leute, die wir im Sommer in den Kader der Ersten eingebaut haben und zuletzt auch Spielpraxis sammeln konnten, aus dem Quark. Das ist nicht nur eine angenehme Situation, sondern entfacht den Konkurrenzkampf noch zusätzlich“, stellt Fischbach klar.

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Sehr weh tut dem SC Schiefbahn immer noch die Heimschlappe vor knapp zwei Wochen gegen den Hülser SV. Aber das nicht nur wegen der verlorenen Punkte, sondern auch wegen eines Sonderberichtes, den Schiedsrichter Stefan Semir (FC Traar) gegen Spielertrainer Daniel Klinger verfasst hat. Nach einem Innenraumverweis soll es zu Drohungen, Beleidigungen (zeigen des Mittelfingers) und leichter körperlicher Gewalt gekommen sein (an der Schulter rumgerissen und stoßen gegen die Brust). Gestern Abend wurde diesbezüglich vor der Kreisspruchkammer verhandelt. Das Urteil lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor, wobei kaum davon auszugehen ist, dass Klinger ungeschoren davon kommt und gegen Kaldenkirchen mit dabei ist. Dies sind aber wieder die zuletzt fehlenden Kevin Rixen und Dominik Schäfer. Auch mit dem neuen Keeper Andreas Dominiak, der sein Können verletzungsbedingt bisher nur für 45 Minuten zeigte, wird gerechnet. Außerdem stehen die beiden bisher besten Torjäger an der Siedlerallee auf dem Platz. Schiefbahns Ken Meyer traf bisher 17 mal und Kaldenkirchens Michael Goertz 14 mal. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen Revanche für die 1:2-Niederlage in letzter Sekunde im Kreispokal. Wir sind bestens motiviert, wollen guten Fußball bieten und die Sache offensiv angehen“, sagt Klinger.

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