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Fußball-Kreisliga: Vier Mannschaften mit Aufstiegschancen vor dem letzten Spieltag

Fußball-Kreisliga A : VfB Uerdingen ist einfach nicht zu stoppen

Alle vier Aufstiegsaspiranten haben ihre Spiele gewannen, wodurch am nächsten Sonntag, am letzten Spieltag, noch alles möglich ist. Die Strümper, die allerdings spielfrei sind, haben die schlechtesten Karten.

 

5:0, zweimal 3:0 und einmal 2:0 – die Kandidaten, die den Aufstieg in die Bezirksliga anpeilen, machten klare Ansagen. Der Kracher kommenden Sonntag: Der SV St. Tönis erwartet Spitzenreiter VfB Uerdingen und kann den, wenn gewonnen wird, überflügeln. Beide wären dann zwar punktgleich, doch der bessere Vergleich spräche für den SV. Und die Hülser? Gewinnen sie in Meerbusch, gehen sie auf jeden Fall hoch. 

VSF Amern II - VfB Uerdingen 0:3 (0:1). Eine gute halbe Stunde boten die gastgebenden Schwalmstädter dem Rex-Team gut Parolie. Aber einmal im Rückstand – für den sorgte Andre Kubaritsch (34.) –, zeigte der VfB die Tugenden, die ihn in jüngster Vergangenheit ausgezeichnet hatten. Locker und souverän spielte er die Sache herunter, wobei die weiteren Treffer, die fast zwangsläufig fielen, auf das Konto von Ersin Deniz (65.) und Jonas Kremer gingen (71.).

DJK Teutonia St. Tönis II - SSV Strümp 0:2 (0:0). Im ersten Durchgang diktierten die Platzherren, die ihr Team mit einigen Akteuren aus der Dritten aufgefüllt hatten, zur allgemeinen Überraschung die Auseinandersetzung. Aber weil beste Möglichkeiten ungenutzt blieben, ging der Schuss, wie es so oft passiert, nach hinten los. Niclas Derks traf für die Gäste (53.). Mit dem 2:0 von Marvin Höffges war der Sack dann zu (72.). Kurz vorher hatten die Teutonen eine 2:1-Überzahl ganz schlecht ausgespielt.

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SV St. Tönis - OSV Meerbusch 3:0 (0:0). Das war wieder der SV, den die Fans aus der tollen Vorrunde kennen. Mit Tempo und aggressivem Pressing wurden alle OSV-Aktionen schon im Keim erstickt. Die Gäste verzeichneten kaum eine klare Chance. Zu bemängeln bei der Wolf-Elf höchstens, dass bis zur Führung mindestens ein halbes Dutzend bester Möglichkeiten nicht verwertet wurden. Nils van Afferden (63./86.) jeweils mit verwandelten Foulelfmetern und Nils Koths (90.), für den früh mit einer Knieverletzung ins Kempener Krankenhaus gebrachten Kai Bleckwedel gekommen, sorgten für die Tore. Bester Mann auf dem Platz war Meerbuschs Schlussmann Marcel Beckmann.

Hülser SV - VfR Fischeln II 5:0 (2:0). Mit einer aufstiegsverdächtigen Vorstellung fegten die Grünhemden den Kontrahenten vom Platz. Mike Königshausen (27.), Christopher Brüning (45./62.), Nick Falcone (71.) und Matthias Dohmen (76.) teilten sich den Treffersegen. Die sehr überschaubaren VfR-Offensivaktionen bedeuteten für HSV-Keeper und Spielführer Arndt Heidemann null Problem.